Bürger und Bewohner Deutschlands, erhebt Euch!!

Wie auf bb angekündigt: (https://bumibahagia.com/2017/12/21/gerhard-wisnewskis-eilmeldung)

Ich wiederhole noch etwas umfassender (Danke, Thom!):

Bürger und Bewohner Deutschlands und der ganzen Welt, erhebt euch!!

Den „Hammer“ habe ich ja schon rausgeholt. Jetzt kommt die Zeit, wo er auch eingesetzt wird.

Ich habe schon häufiger Systeme von Innen heraus zerlegt. Fragt mal meine ehemaligen Vorgesetzten bei der Bundeswehr. Meine Lehrer. Meine Chefs. Die katholischen Priester und Pröbste und die evangelischen Pfarrer (Die Karaffe). Ärzte (Der Hammer). Wissenschaftler (Die Hummel, Gottesbeweis). Psychologen und Religionsführer (Die Angstgesellschaft). Meine Ex-Freunde.

Ich habe überall wunderbare Menschen getroffen. Und andere, die ein falsches Spiel spielten. Da spiele ich immer eine Weile mit, bis ich es verstanden habe, das Spiel. Dann übernehme ich die Regie.
Die sind alle froh, dass ich weitergezogen bin. Denn ich kann sehr unbequem werden.

Doch das war alles nur Training für mich, für das Spiel des Lebens. Denn das kommt jetzt in die entscheidende Phase, so wie es aussieht. Und mein Herz spielt mit. Das macht es so gefährlich. Nicht für Euch, sondern für die, die dieses finstere Spiel gestartet haben.

Erwachet, ihr Helden!

Was soll die Welt mit göttlichen Helden, die zufrieden auf dem Sofa sitzen und sich Seifenopern ansehen? Oder Sport? Oder Nachrichten und dabei vor Angst schlottern?

Oder sich der Friedensbewegung anschließen und sich „pazifizieren“ lassen? „Du, das hat mir jetzt echt weh getan, der Fußtritt in meinen Magen. Aber mach ruhig weiter, ich tu dir nichts, ich verstehe dich und fühle mit dir …“

Aber Bomben legen und aus dem Hinterhalt Menschen überfallen, verschleppen, inhaftieren oder wenn das alles nicht hilft, beseitigen, das ist auch kein Heldentum. Auch wenn das von den Anführern so behauptet wird. Ob die nun Terroristen sind oder sich als KanzlerIn oder PremierminsterIn tarnen. Das macht keinen Unterschied.

Die Waffen hatte man uns schon genommen, nach der Verlängerung des ersten Weltkriegs, die 1945 abgepfiffen wurde.

Jetzt käme das Elfmeterschießen. Aber man hat uns den Ball wegnommen. Man beraubt uns unserer Worte. Sie werden zensiert. Man darf sie nur noch so benutzen, wie es den Mächtigen gefällt.

Das ist dasselbe, wie Elfmeterschießen mit Luftballons. Bällen aus Luft statt aus Leder. Damit kann man das Tor nicht mehr erreichen …

1984 liegt schon weit hinter uns

und keiner hat es gemerkt. Bis auf Euch, die ihr diese Zeilen lest. Wie lange wollt ihr noch warten? Fabrikmäßig hergestellte Nahrungsmittel sind schon lange keine mehr. Nur noch Nothilfe, dass unser Körper überlebt. Dann die Krankheits und Krebsindustrie (Der Hammer). Und wenn dann einer gesundes Essen anbaut, dann vergiften sie unsere Böden, mit Chemtrails. Überall werden künstliche Zusatzstoffe zugegeben, sogar Chlor ins Trinkwasser. Doch dagegen gibt es Gegenmaßnahmen (Die Karaffe).

Was ich in der Schule vermittelt bekam in den 70ern und 80ern, das war schon nicht so schön. Aber was sie jetzt mit den kleinsten anstellen (Tageskrippen, Genderwahn), mit Kindern unter 6 Jahren, ja warum schreit da keiner auf? Oh, das passiert, aber es wird plattgebügelt, solange es geht. Unter den Teppich gekehrt. Da ist jetzt schon so viel drunter, unter dem Teppich, dass er abhebt.

Und jetzt wird uns auch noch verboten, das den andern mitzuteilen. Als letzte Maßnahme. Weil einige von uns nicht mehr schweigen wollen. Und auch Gehör finden. Ihre Bücher werden gelesen. Die u.a. von Journalisten geschrieben werden, die noch wie solche arbeiten, wie Gerhard Wisnewski. Und damit erfolgreich sind.

Dann werden die Bücher eben gerichtlich verboten. Man muss nur einen Richter finden, der entgegen der garantierten Meinungsfreiheit Bücher verbietet. Soll er machen. Kann er ja nur für Deutschland. Das Buch darf nicht mehr verkauft werden. Aber man kann es ja im Ausland bestellen. Und Infos dazu in den Buchhandlungen auslegen.

Und wenn es keiner aus dem Regal nimmt, was soll dann geschehen? Oder die Bücher spendet? Der Besitz ist ja noch erlaubt. Will man den auch noch unter Strafe stellen? Damit ihr aufwacht, weil der Nachbar verhaftet wurde? Warum? Der hatte dieses böse Buch von diesem bösen Journalisten. Böse, böse, böse.

Wollt ihr noch warten, bis sie noch mehr Bücher verbieten, das Internet abstellen, was soll noch passieren?

Gedankenkontrolle? Tja, die gibts leider schon. Beim Betrachten von unerwünschten Web-Seiten auf meinem Tablet bekam ich auf einmal Kopfschmerzen. Ich habe das beobachtet, über längere Zeit. Aber entweder bin ich jetzt immun oder ihnen ist das Kontrollpersonal/-werkzeug abhanden gekommen.

Ich entschuldige es nicht, ich nerve. Muss manchmal sein.

WIE LANGE WOLLT IHR NOCH SCHWEIGEN? Bis der Messias kommt und euch rettet? Der wird nicht kommen. Das wissen sogar die Verschwörer wie ich. Der wird höchstens kommen – wenn überhaupt – wenn genug aufstehen wie ich und sagen:

! STOPP ! ES REICHT !

Woher kommen nur meine Kopfschmerzen? Ich bin wohl auf dem richtigen Weg. Das war die Ansage der Gegenseite. Man nimmt mich wahr…

Beamte und das Grundgesetz

An alle Beamten, lest Artikel 20 des Grundgesetzes (aus Wikipedia):

https://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_20_des_Grundgesetzes_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialerBundesstaat.

(2) Alle Staatsgewaltgeht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Wenn eine Anweisung einen offensichtlichen Rechtsbruch darstellt oder zumindest der starke Verdacht besteht, dann besprecht das mit Euren Vorgesetzten. Setzt das nicht einfach um! Erklärt es ihnen, weist auf die Stellen im Grundgesetz hin.

Eure Verpflichtung gilt Deutschland und den Bürgern, nicht den Richtern, Polizisten oder gar den Politikern…

Wenn ein einzelnes Gericht Bücher verbietet, und das unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wird dann noch im Sinne des Grundgesetzes, der Meinungsfreiheit gehandelt? Müsste nicht mindestens das Urteil veröffentlicht werden, damit es geprüft wird, ob es überhaupt zulässig ist? Nichts von alledem ist passiert.

Ihr Journalisten meldet Euch zu Wort!

Wo sind unsere laut aufschreienden Journalisten nur abgeblieben? Die Hüter der Meinungsfreiheit, die „4. Staatsgewalt“ ? Ach so, der war ja selber ein Journalist, der Autor des bösen, bösen Buchs. Wo sind seine Kollegen? Schreiben die alle Kolumnen für die Bild oder was haben die sonst Wichtiges zu tun?

Müssen wir Blogger das für Euch übernehmen? Wart ihr nicht angetreten, um die Welt zu verändern durch eure Schriften, eure Artikel?

 

Wenn ich so die Zeitungen durchblättere, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass ihr deshalb Journalisten geworden seit, um das zu schreiben, was ich da lese. Wir müssen alle Geld verdienen, ich auch. Aber macht es auch Freude? Könnt ihr hinter dem stehen, was ihr da schreibt? Ist das für Euch wichtig?

Oder seht ihr Euch jeden Morgen im Spiegel und fragt Euch: Was mache ich eigentlich da den ganzen Tag/Nacht? Will ich das wirklich? BIN ICH wirklich der, der das Alles schreibt? Ist das die Wahrheit was ich da schreibe oder bin ich ein Werkzeug der Propaganda-Maschine?

Könnt Ihr damit leben?

Auf WordPress kann man sich in 5 Minuten einen Blog einrichten. Anonym etwas schreiben, was einem im Herzen brennt, was man immer schon mal sagen wollte. So wie ich. Ich bin auch noch weitgehend anonym unterwegs und ich weiß auch, warum.

Doch ich halte mich jetzt nicht mehr zurück, die Zeiten sind vorbei. Zurückhaltung kostet auch Energie, eine Menge Energie, je wacher ihr werdet. Und ich will meine Energie lieber in etwas Sinnvolles investieren, als darin, mich zu beherrschen und meinen Mund zu halten.

Aber das muss jeder für sich entscheiden, was er macht. Ich lasse Euch Euren freien Willen. Wenn ihr noch zögert oder ablehnt, dann akzeptiere ich das. Denn ich habe lange Zeit auch geschwiegen. Ich war auch einer von Euch. Ich verurteile niemanden, weil er Angst hat. Und mutlos ist.

Aber seid ihr wirklich mutlos? Wer ist das da, auf der anderen Seite im Spiegel?

Ihr Schüler und Lehrer, wacht auf!

Ihr müsst alle essen und trinken, oder nicht?

Dann lest mal hier, ob euch das gefällt. Ist zwar aus der Schweiz, aber hier wird es auch nicht anders sein:

Chemtrails / Frau Bundesrat Leuthard beruhigte die Schulmädchen: Nei nei, das Barium und das Aluminium, das cha nid vo Chemtrails choo, Chemtrails gits nämlich i de Schwiiz need.

So könnt ihr etwas tun! Steht auf!

Wollt ihr leben in dieser Welt, so wie sie gerade ist, ihr Schüler? Dann beeilt Euch, denn es wird nicht besser werden, wenn ihr alle schweigt. In meiner Jugend, da durfte man noch Hitlers „Mein Kampf“ im Original-Druck lesen, über die Nazizeit schreiben was man wollte. Das hat natürlich nicht allen gepasst, wenn man da anderer Meinung war, aber man kam dafür nicht ins Gefängnis. Da gab es noch mehr Meinungsfreiheit.

Wir kamen aber leider gar nicht auf die Idee, das zu tun. Denn auch wir ware schon durch die Propaganda aus allen Ecken von der Schlechtigkeit dieses Buchs überzeugt worden. Das sehe ich heute anders. Ein Nachdruck ist nicht das Original, und man weiß nicht, was geändert, weggelassen oder umgeschrieben worden ist.

Heute ist es noch schwieriger, weil auf Wikipedia jeden Tag etwas anderes stehen kann. Macht Euch das mal klar. Und notfalls werden Seiten oder ganze Web-Domains abgeschaltet. Oder der Strom fällt aus. Ein gedrucktes Buch kann man immer lesen, sobald es wieder hell wird.

Angst? Hab ich nicht mehr!

Ja, da hab ich lange drauf gewartet und an mir gearbeitet. Doch gestern Abend, da hat irgendetwas klick gemacht in mir. Möglicherweise holen sie mich bald und sperren mich weg. Bis dahin werde ich weiterschreiben, denn deshalb bin ich hier. Ich kann nicht anders es fließt so aus meinem Herzen. Wenn ich bis dahin genug von Euch erreichen und aufwecken kann, dann ist das gut.

Ich sage Euch nie, WAS ihr tun sollt. Oder müsst. Ich sage Euch nur, was ihr tun KÖNNT. Ihr entscheidet. Ich hatte auch 6 Jahre Angst. Bis gestern. Ihr werdet es merken, wenn es bei Euch soweit ist. Bis dahin arbeitet im Untergrund, wenn ihr wollt. Oder lest einfach nur.

Mir ist das  jetzt nicht mehr genug. Aber das ist meine freie Entscheidung. Das hat mir niemand gesagt, ich habe aber auch niemand gefragt. Denn sie sind überall, die Bedenkenträger. Die ständig sagen, dass man ja sowieso nichts tun kann.

Doch, kann man!

Ich bin im vollen Besitz meiner geistigen Kräfte, obwohl, eigentlich kenne die ja gar nicht ganz. Gestern wusste ich noch gar nicht, dass das alles in mir steckt, was ich hier gerade schreibe. Ich hatte nur so eine Ahnung.

Ich kann es jetzt nicht mehr aushalten. Wegsehen funktioniert immer noch. Aber ich kann es jetzt auch fühlen. Und wegfühlen, das geht nicht. Da müsste ich meine Gefühle wieder ganz abschalten. Aber dazu bin ich nicht mehr bereit.

Wenn ihr einmal soweit seid, dann stellt sich die Frage nach Richtig oder Falsch gar nicht mehr. Man sieht nur noch, was gerade ansteht und fängt an. Man sortiert auch nicht mehr lange, überlegt nicht mehr, womit man starten soll. Das geht fast vollautomatisch.

Das hatte ich schon ein paar Mal, und es ist immer gut ausgegangen. Denn dann spricht nicht mein Verstand. Der kann mit den Worten kämpfen. Das Herz muss nicht kämpfen. Da fließt es heraus oder eben nicht. Wenn nicht, dann mache ich Pause.

An die Dunklen!

Holt uns zuhause ab, zerrt uns vor Gericht und sperrt uns alle ein. Irgendwann sind die Gefängnisse voll, und dann? Wo sperrt ihr uns dann ein? Habt ihr dann noch das Personal, um das zu tun? Was, wenn uns Euer Personal fragt, warum wir eingesperrt wurden? Weil wir einen Internet-Blog geschrieben haben, einen wie diesen hier.

Worüber habt ihr denn geschrieben?

Och, nur darüber, wie wir von den Massenmedien manipuliert werden, von der Krankheits- und der Nahrungsmittelindustrie vergiftet, von den Religionsführern, den Wissenschaftlern, den Statistikern, Psychologen und Soziologen belogen werden.

Von den Politikern wisst ihr es ja schon. Aber es sind nicht die einzigen.

Das wollten wir mal darstellen, damit ihr das lesen und Euch Eure eigenen Gedanken machen könnt.

Mehr nicht.

 

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Der Hammer

oder wie uns die Krankheitsindustrie erst krank macht und dann ausbeutet…


Kommt ein Patient zum Arzt:

Ich habe solche Kopfschmerzen!

Auf Nachfrage erzählt der Patient, dass er sich regelmässig mit einem Gummihammer vor den Kopf schlägt, um das Denkvermögen zu stärken. Getreu dem Motto: Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen.

Der Arzt verschreibt ein Schmerzmittel und entlässt den Patienten.

Eine Woche später ist der Patient wieder da und berichtet über Nebenwirkungen des Schmerzmittels, er hat Magenschmerzen.

Auch dagegen kennt der Arzt ein Medikament und verschreibt es. Aber wegen der Nebenwirkungen dieses Medikaments muss der Patient einmal wöchentlich zur Blutkontrolle.

Dabei werden weitere Probleme erkannt, die durch die beiden Medikamente verursacht werden.

Deshalb verschreibt der Arzt noch mehr Medikamente und rät zu einer Diät.

Das System lässt sich jetzt solange steigern, wie der Patient mitmacht.

Der Arzt verdient gut, weil er eine Prämie von der Pharmaindustrie für die verschriebenen Medikamente erhält. Er verdient noch besser, weil er Anteile an dem Labor besitzt, das die Blutkontrolle durchführt. (Das ist nur für Mediziner legal, versuchen Sie mal, als Bürgermeister der eigenen Baufirma öffentliche Aufträge zu erteilen …)

Weil die Krankenkasse nicht überprüfen darf, was sie da eigentlich warum und wofür bezahlt, kann sie das Problem nicht erkennen. Ausserdem verdient sie ja auch gut mit am System.

Schlussendlich bezahlt der Bürger über die Krankenversicherung und Steuern sämtliche Begünstigten.

Irgendwann hat der Patient vom ständigen Schlagen einen Tennisarm und hört deshalb damit auf. Er vergisst die Medikamente zu nehmen und bemerkt, dass die Kopfschmerzen verschwunden sind. Beim nächsten Arztbesuch schildert er das, worauf ihm der Arzt erklärt:

„Sehen Sie, jetzt habe ich Ihre Gesundheit wieder hergestellt und wir haben die Krankeit besiegt!“

„Das wäre ja alles gar nicht notwendig gewesen, aber ich habe daran sehr gut verdient. Der Patient hätte sich halt nur nicht länger mit dem Hammer auf den Kopf schlagen sollen …“ denkt der Arzt – eventuell – falls er selbst das System durchschaut.

Das ist ja „Der Hammer“! (Im doppelten Sinne …)

In diesem einfachen Fall sind Symptom: „Kopfschmerzen“ und Ursache: „Schlagen auf den Kopf“ klar ersichtlich.

In der medizinischen „Forschung“ müsste man dagegen immer sehr darauf achten, nicht das Symptom als Ursache einer Krankheit anzusehen.

Die Behandlung des Symptoms nützt der Pharma-Industrie und allen Verdienern am Gesundheitswesen,

die Behandlung/Vermeidung der Ursache nützt dem Patienten.

Und wer führt die Forschung durch? Die Pharma-Industrie! Und der Staat bezahlt noch viele dieser Studien. Wird da wohl nach Ursachen gesucht? Jedenfalls werden am Ende immer Medikamente empfohlen oder entwickelt, was ebenfalls staatlich bezuschusst wird.


Also ich suche zunächst mal nach Ursachen. Und wenn die Ursache auch nur ein Symptom ist?

Auf den geschilderten Fall bezogen:

Wer hat behauptet, dass das Schlagen mit dem Hammer auf den Kopf das Denken fördert?
Und das nachgewiesen?

Ist die eigentliche Ursache nicht die Leichtgläubigkeit des Patienten?


Um 1860 wurde noch darum gestritten, ob Viren und Bakterien Krankheiten verursachen oder nicht! Claude Bernard (Krankheit verursacht Bakterienwachstum) stritt sich mit Louis Pasteur (Bakterien erzeugen Krankheiten) herum. Erstaunlicherweise gab Pasteur Bernard letztendlich Recht! (Quelle: Wikipedia, Dr. Stockwell)

Aber diese Frage wird in der Medizin heute weder gestellt noch weiter untersucht.

Es gibt Ärzte, die Viren und Bakterien für Aasfresser halten, die krankes Gewebe auffressen. Damit wäre die Krankheit die Ursache für die starke Vermehrung von Bakterien und nicht umgekehrt, was die allgemeine Lehre der Pharma-Industrie und der westlichen Medizin in Frage stellt.

Möglicherweise befindet sich die westl. Medizin in einer Sackgasse, dafür sprechen ja auch die immer weiter steigenden Kosten des Gesundheitssystems.

Das war die milde Interpretation

Wie? Die milde Interpretation ist, dass es sich hier nur um Geld geht? Und um die Macht des Arztes über den Patienten?

Denn hinter dem einem Vorhang ist noch ein zweiter Vorhang, der die nächste Ebene des Betrugs mit der Medizin verdeckt. Und dahinter erscheint der dritte Vorhang…

Denn Medizin ist, wenn sie von der Pharma-Industrie kommt, meistens nur gering wirkend bis wirkungslos, was die Gesundheit des Patienten angeht. Darauf komme ich später noch zurück.

Aber die massiven Nebenwirkungen, die sind da. Und sie sind nicht unvermeidbar, nein, sie sind erwünscht! Erwünscht? Ja, die Forscher wissen das oft gar nicht. Die stecken so tief drin und untersuchen ja immer nur einen kleinen Teilaspekt. Denken nicht mehr über das große Ganze nach. Und wenn sie es doch tun und Kritik üben, dann sind sie schnell raus aus dem Geschäft. Da gibt es viele schmutzige Methoden…

Denn die Nebenwirkungen sind der Grund für die Medizin. Und die sogenannten Krankheiten dienen als Alibi uns diese im wahrsten Sinne des Wortes „bittere Medizin“ zu verabreichen. Denn diese Nebenwirkungen machen uns auf eine sehr subtile Art und Weise krank. Sie halten unsere Energie am Boden. Sie erfüllen dieselbe Funktion wie das Entfernen der Flugfedern bei Enten, damit sie nicht einfach wegfliegen können.

Und es sind nicht nur die Nebenwirkungen, die auf dem Beipackzettel stehen. Sondern auch andere energetische Nebenwirkungen, von denen Arzt und Patient meistens keine Ahnung haben. Aber sie berauben uns vieler Fähigkeiten. Wir merken das nur nicht, weil wir sie gar nicht mehr alle kennen, unsere Fähigkeiten! Ganze Sinne liegen brach, weil sie unbekannt sind. Wir haben deutlich mehr als 6, ich benutze 8 und kenne bereits 10 Sinne. Und wenn wir einen neuen Sinn entdecken, dann ist er blockiert, dazu trägt – auch – die Medizin bei. Aber vor allem haben wir vor lauter Kampf gegen Krankheiten oft gar nicht die Zeit, uns mit anderem zu beschäftigen. Das gehört auch mit zum System.

Krankenkassen, Ärzte – besonders ihre Verbände, die Pharmaindustrie und die medizinische „Forschung“ (die gar keine ist!) bilden die

Krankheitsindustrie

und das gipfelt dann in der

Krebsindustrie

die uns die Vergiftung unseres Lebens (die gleichzeitig auf vielen Ebenen geschieht) als „Krebskrankheit“ verkauft und die Krebskranken mit (teurer) giftiger Strahlenbehandlung und (sehr teurer) Chemo-Therapie quält. Und dabei noch nicht einmal ein Heilungsversprechen gibt, offiziell nicht.

Man könnte den folgenden Abschnitt für Satire, für Zynismus halten, aber ich bin mir da nicht so sicher… Das wahre Leben ist sehr nah dran, wie ich erfahren musste!

„Nein, der gerade gestorbene Krebspatient darf noch nicht in den Sarg, der hat in einer Stunde noch einen Bestrahlungstermin! Wird schon keiner merken, bei den letzten Behandlungen mussten wir den Bewusstlosen ja auch mit drei Mann vom Bett auf die Liege der Bestrahlungskanone umbetten…“

Wenn sie sich die Mühe machen. Sie können ja auch dem Arzt, der den Totenschein ausstellt, ein paar Euros abgeben, damit er abwartet, bis die „Behandlung“ vorbei ist. Die nie stattgefunden hat. Aber wie soll die Krankenkasse das herausfinden? Sie dürfen ja noch nicht einmal die Patienten befragen, ob der Fuß wirklich wie angegeben eingegipst wurde…

Ärzte und Heiler

Nicht alle Ärzte sind so rücksichtslos. Es gibt welche, die wirklich den Patienten helfen wollen. Und ihnen dann unter Umständen doch schaden, weil sie es nicht besser wissen.

Und auch die Heiler sind oft nicht besser. Auch die verdienen am meisten, wenn die Patienten oft genug wieder kommen.

Hat Euer Arzt oder Heiler schon einmal nachgefragt, wie die letzte Behandlung gewirkt hat? Habe ich fast nie erlebt. Interessiert ja auch nicht so dringend…

Wie seht denn Hilfe/Heilung aus? Siehe nächster Vorhang!

Und was ist hinter dem 3. Vorhang?

Vielleicht die Wahrheit. Wenn es nicht noch einen 4. Vorhang gibt. Aber ich kann keinen erkennen.

Denn die Wahrheit ist, wie beschrieben in meinen „Lichtvollen Gesundheitstipps“ :

Niemand kann dich heilen!

Dein Körper heilt sich selbst!

Wenn er nicht so stark unter Stress stehen würde, dein Körper, die Kommunikation zwischen den Zellen und Organen nicht von außen und innen gestört würde, dann würdest Du fast nie krank werden!

Denn dein Körper würde alles schon reparieren/korrigieren, bevor du überhaupt etwas davon bemerkst. So ist er konstruiert! Jede Sekunde werden große Mengen von Zellen durch neue Zellen ersetzt. Stoppt dieser Vorgang, dann stirbt er sehr schnell ab, der Körper.

Denkst du denn, Gott (die Schöpfung, Alles-Was-Ist, …) hätte dir einen so anfälligen Körper konstruiert? Dass er das nicht besser kann?

Mit Fieber und Bewusstlosigkeit schafft der Körper sich Ruhephasen, in denen er selbst die „größeren Reparaturen“ durchführen kann. Weil er nicht mit etwas anderem beschäftigt ist.

Es gibt Schutzräume vor energetischer Bestrahlung jeglicher Art, leider nur sehr wenige, und wenn sich der Körper mal ein paar Stunden oder Tage darin aufhalten kann, dann repariert er sich selbst. Krankheiten wie Allergien verschwinden dann einfach. Ohne Medizin!

Gute Medizin wirkt nur über die Information an den Körper, sie informiert den Körper, was gerade geheilt werden muss und verteilt diese Information überall. Das ist nur erforderlich, weil die körpereigene Kommunikation nicht mehr funktioniert.

In einer lauten Fabrik kann man sich schlecht unterhalten, weil man sich die Ohren verstopft, um sich zu schützen. Irgendwann wird es so laut, dass man die anderen gar nicht mehr versteht. Dann schreibt man das, was man zu sagen hat, auf Zettel, und reicht sie rum. Ist aufwendig, aber nicht anders machbar.

Die Medizin muss den Zettel mit der passenden Information enthalten. Dann wirkt sie.

Oder man reduziert die Lautstärke, dann können die Zellen wieder „miteinander sprechen“.

Ein Schelm, wer jetzt an Funkwellen und Elektrosmog denkt. Das kann gar keinen Einfluss haben. Schließlich leben wir ja noch. Ja. Aber fühlen wir uns gut und gesund?

Die Lösung

Tja, und doch gibt es eine Lösung aus dem ganzen Schlamassel. Und noch dazu kostenfrei geliefert.

Beschließe einfach folgendes:

Ich benutze meinen Körper nicht für Krankheiten!

Sage es dir immer wieder vor. Bis du es glaubst. Bis du es lebst.

Und warte ab. Es wirkt irgendwann, und immer besser. Ich lebe es, und es funktioniert.

So kann man allen Krankheiten aus dem Weg gehen, die nicht für die eigene Weiterentwicklung vorgesehen sind. Durch manche muss man halt durch. Manchmal muss dann auch ein guter Arzt oder ein guter Heiler helfen. Aber das wird eher selten sein.

Und man wird sich nicht mehr mit seinen Krankheiten beschäftigen, denn das stärkt sie und gibt ihnen Energie. Das steht auch in meinen „Lichtvollen Gesundheitstipps“

Damit haben wirt das erfreuliche Ende einer unerfreulichen Geschichte erreicht.

Ralph


Vielen Dank an Dr. Jackson Stockwell,
dessen Thesen mich zu dieser Story inspiriert haben:

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/wp-content/uploads/2009/06/DrStockwellMineralien.pdf

Aber wie immer sollte man alles sehr kritisch prüfen, wenn man etwas verkauft bekommt, auch bei Dr. Stockwell.

 

​Tango de la vida

oder wie Dein Schicksal mit Dir tanzt

Was ist das Schicksal?

Sal ist ein altes Wort für „Heil“ oder „Heilung“. Schicksal schickt also Heil zu denen, die ihr Schicksal annehmen. Damit ist Schicksal eigentlich etwas sehr Schönes, und nichts, was man ertragen muss. Auch wenn viele davon sprechen, ihr Schicksal lediglich zu ertragen.  Oder – noch deprimierender – „Ihr Kreuz zu tragen“. Damit wird die Botschaft der Bibel ins Gegenteil verdreht. So hat er das damals bestimmt nicht gemeint, der Jesus. Denn er hatte die Botschaft der Liebe zu verkünden. Der allumfassenden, bedingungslosen Liebe für die gesamte Schöpfung. Eingeschlossen die, die ihn gefoltert und ans Kreuz geschlagen haben. Er lebte diese Liebe aus ganzem Herzen.

Budda ging nicht „den Weg der Weisheit“ sondern „den Weg zur Weisheit“.

Doch selbst die Wege dieser beiden waren nicht geradlinig. Sie steuerten nicht einfach auf ihr Ziel zu. Aber sie nahmen ihr Schicksal bedingungslos an und folgten ihrem Gefühl auf gewundenen Pfaden bis ins Ziel.

Das berühmte Zitat von Konfuzius „Der Weg ist das Ziel“ deute ich als Tango Argentino Tänzer wie folgt:

Folge deinem Schicksal.
Gib dich ganz deinem Leben hin.
Schließe die Augen und lass dich führen.
Sei ganz der / die Folgende.

Versuche nicht, die Führung zu übernehmen.
Du weißt ja nicht, was dein Weg für dich bereithält.
Das weiß nur dein Schicksal.
Du kannst auf der Tanzfläche nicht viel erkennen.
Mehr würde dich auch nur vom Folgen ablenken.

Aber du hast natürlich die Freiheit, alles anders zu machen.
Nur wird dein Leben dann kein schöner Tanz.
Es kann dann sehr anstrengend und quälend sein, dein Leben.

Wie im Tango ist es natürlich überhaupt nicht leicht, die Kontrolle über sein Leben aufzugeben und seinem Herzen zu folgen.

Das heißt aber nicht, dass man völlig unkontrolliert durch sein Leben stolpern soll. Auch die Folgende kontrolliert ihre Bewegungen und stimmt sie ab mit der Musik. Aber der Führende führt sie über die Tanzfläche und gibt der Folgenden die Gelegenheit, sich nur um ihren eigenen Ausdruck zu kümmern.

Den Rest übernimmt dein Schicksal. Es hat für dein Leben bereits viele Begegnungen vorbereitet. Viele Wege sind da, die du gehen kannst, um dein nächstes Ziel zu erreichen. Das du meistens gar nicht so genau kennst. Du hast die Freiheit, zu wählen, welchen Weg du nimmst.

Manche Wege erweisen sich als Sackgasse. Dann musst du umkehren und es noch einmal mit einem anderen Weg versuchen.

Die einen Wege sind anstrengend, aber dafür schneller. Andere leicht, aber langsamer.

Wenn du von deinem Ziel abweichst, warnt dich dein Herz. Erst ganz leicht und sanft, dann stärker. Reagierst du dann immer noch nicht und entfernst dich immer weiter von deinem Ziel, dann wirst du irgendwann unglücklich. Das kann zu Depressionen oder anderen schweren Krankheiten führen.

Wenn du auf deinem Weg bist, wird es oft ganz leicht für dich. Du hast Spaß am Leben. Das heißt nicht, dass dieser Weg der passende für alle andere aus deinem Umfeld, deiner Familie, der deines Partners ist.

Es ist DEIN Weg. Nur für dich. Andere mögen ihn schrecklich finden, deinen Weg. Oder langweilig. Wichtig ist nur, wie DU deinen Weg siehst, was du empfindest, was dir dein Herz dir über deinen Weg mitteilt.

Bewegst du dich in der richtigen Richtung weiter oder irrst du umher? Hast die Orientierung verloren? Dann suche die Stille und höre in dich hinein, fühle, was dein Herz dir sagen will. Besinne dich auf dich selbst. Nur du selbst kannst erkennen, wo dein Weg ist. Dein Herz wird dir die Richtung zeigen. Vertraue auf dein Herz, lass dich führen.

An diesem Text habe ich nur weitergeschrieben, wenn es mir leicht fiel. Wenn ich mit den Worten ringen musste, habe ich die Arbeit beendet. Denn dann kamen die Worte aus meinem Verstand und nicht aus meinem Herzen. Ich habe die Worte des Verstandes immer nur als Ideen notiert. Das Herz ist viel besser in der Beurteilung, was wichtig ist, und wie man das Wichtige dann den anderen mitteilen kann. So, dass sie auch zuhören und verstehen können.

Wie beim Tango ist der Verstand auch im Leben oft hinderlich. Das heißt wiederum nicht, dass man den Verstand abschalten sollte. Aber man sollte alles noch einmal mit dem Herzen kontrollieren, was der Verstand vorgibt.

Ich folge im Zweifel jetzt immer meinem Herzen, wenn Verstand und Herz sich nicht einig sind. Und das hat sich bewährt. Wer es schafft, sein Herz weit zu öffnen, der fühlt augenblicklich, was das Herz zu einem Bild, einer Entscheidung oder was auch immer mitzuteilen hat. Das gilt natürlich ganz besonders für die Begegnung mit anderen Menschen.

Tango ist ein guter Anfang, sein Herz zu öffnen und wenigstens für kurze Zeit einmal die Kontrolle durch den Verstand abzuschalten und nur aus dem Gefühl zu leben. Nur dazusein und zu tanzen. Ohne Gedanken an die Vergangenheit oder die Zukunft. Optimalerweise ganz ohne irgendwelche Gedanken und Absichten. Das ist mir erst einmal gelungen. Aber nicht beim Tango, sondern bei einem Basketballspiel. Es war wirklich magisch. Und meine Trefferquote war viel höher als sonst.

Wer es schafft, das in seinem Leben mehr und mehr umzusetzen, der wird immer glücklicher werden. Der Weg kann mühsam und schmerzhaft sein, wie bei mir. Aber es lohnt sich!

Also lasst uns alle mit dem Leben Tango tanzen!

——-

„Tango de la vida“ ist die nun die richtige Übersetzung von „Tango des Lebens“. Ich kann allerdings gar kein Spanisch. Dank an Kunterbunt für die Korrektur!

Das Erwachen oder die Freude der Enttäuschung

— Sie —

Sie wachte auf. Der Hahn hatte seinen Morgengruß an die Sonne gerufen, und das hatte sie geweckt.

Ihre Füße schmerzten, weil sie gestern wieder den ganzen Tag mit mäßigem Erfolg etwas essbares gesucht hatte. Die anderen waren so viel besser zu Fuß als sie! Und sie konnten viel besser einschätzen, wo es sich lohnte zu suchen und wo nicht!

Sie war wie immer hungrig geblieben, weil sie manches, was die anderen mit Lust vertilgten, nur mit Zwang oder gar nicht herunterbekam.

Doris hatte sich gestern wieder über ihre deformierten Füße lustig gemacht.

Kein Wunder, dass sie nicht mitkam, mit solchen Füßen! Die anderen konnten die Zehen weit auseinanderspreizen, breit auf dem Boden aufsetzen und lange auf einem Bein stehen.

Sie musste ihre Zehen krümmen und konnte den Fuß nur seitlich aufsetzen. An auf einem Bein stehen oder gar laufen war überhaupt nicht zu denken. Sie konnte nur seitlich hüpfen und musste die Flügel ausbreiten, um die Balance zu halten.

Die anderen rannten elegant und schnell wie die Hühner, und das waren sie ja auch, Hühner.

„Nur ich bin das schwarze, schwache Huhn im Hühnerstall. Naja, eigentlich eher braun.“ Sie war sehr niedergeschlagen.

Das andere Problem war ihr Schnabel, er war nämlich krumm und eignete sich überhaupt nicht, um Würmer, Körner und anderes Kleintier vom Boden aufzupicken.

Und dann hatte sie auch keinerlei Kopfschmuck wie die anderen Hühner, die sich darüber lustig machten: „Nur Federn auf dem Kopf, wie sieht das denn aus!“

Sie interessierte sich sehr für Gusto, einen aufstrebenden jungen Hahn, der ein aussichtsreicher Kandidat für den nächsten Sippenchef war.

Aber er zeigte ihr die kalte Schulter: „Mit deinen krummen Füßen und deinem krummen Schnabel bist du selbst fast ein Pflegefall, du kannst doch keine Familie versorgen! Und die anderen lachen dich aus, weil du keinen Kopfschmuck trägst. Damit wäre meine Karriere zu Ende bevor sie angefangen hätte!“

Und das wars dann. Ihr blieb nur Rex, ein anderer junger Hahn, der sehr nett war, aber genauso deformiert wie sie und es daher zu gar nichts bringen würde. Sie würde ihr tristes Dasein hier am Rande der Sippe beenden, wenn sie nicht vorher aus der Gemeinschaft ausgeschlossen würde.

„Seht sie euch an, sie gehört nicht hierher, sie ist nur eine Belastung für uns! Und wie sie überhaupt aussieht!“

„Schlag nicht immer so mit den Flügeln, oder glaubst du etwa, du könntest bis auf das Festland fliegen und von der Insel entkommen? Du bist ein Huhn, und Hühner können nicht weit fliegen. Hühner sind Läufer, keine Piloten!“

So ging es meistens und so begann ein weiterer trister Tag für sie unter den Hühnern im Stall auf der Insel des Leuchtturmwärters.

— Er —

Rex wachte auf. Ein neuer Tag begann, der wie immer hungrig enden sollte.

Wenn Regina sich wenigstens für mich interessieren würde, zusammen wären wir schon viel stärker und könnten den Spott der anderen besser ertragen. Aber sie schwärmt ja nur für Gusto, obwohl er sie hat abblitzen lassen.

Sie ahnt gar nicht, wie sehr er sie liebt. Oder sie will es nicht wissen. Oder sie schämt sich. Oder, oder, oder … So viele Oders! Es ist zum Verzweifeln.

— Alarm —

Heute war mal wieder Alarm: „Ein Raubvogel, ein großer Raubvogel ist am Himmel! Alles in den Stall!“

Und alle rannten so schnell wie möglich in den Stall.

Nur Rex war zu weit entfernt, er schaffte es nicht mehr rechtzeitig. Der Vogel fiel vom Himmel herab und packte mit scharfen Krallen zu. Er zappelte noch etwas und dann war es vorbei.

Er hat den alten Hasen erwischt, ich habe nochmal Glück gehabt, dachte Rex. Irgendetwas zog ihn an, als er den anderen fressen sah. War es der Hunger? Er wagte sich aus seiner Deckung hervor und hüpfte bis auf ein paar Meter zum Ort des Geschehens. Wobei er natürlich wieder seine Flügel ausbreiten musste, um die Balance zu halten.

„He Kollege, fang dir selber was, das ist meine Beute!“ rief ihm der andere zu.

Rex geriet in Panik und stolperte zu den anderen in den Stall. Wie konnte er so unvorsichtig sein! Wenn der Räuber ihn erwischt hätte! Aber was hat er gemeint mit „He Kollege!“ ?

— Nachts —

Rex und seine Liebste mussten in einer Ecke im Stall auf dem Boden schlafen, weil sie nachts ständig von der Stange fielen und die anderen im Schlaf störten.

„Bist du wach?“ fragte Rex.

„Nein!“ meinte sie.

„Weißt du, wie der Raubvogel mich genannt hat?“

„Nein! Interessiert mich auch nicht, lass mich schlafen!“

“ ‚He Kollege!‘ “

„Na meinetwegen! Und jetzt schlaf endlich!“

„Was hat er damit wohl gemeint?“

„Musst du mich immer im Schlaf stören? Ich will weiterschlafen!“

„Hör doch mal zu: He Kollege, das heißt, er hält mich für einen Kollegen, einen Jäger genau wie ihn!“

„Du bist kein Kollege, du bist ein Huhn! Wir sind alle Hühner! Der hatte bestimmt seine Brille nicht auf! Und jetzt schlaf!“

Rex gab es auf, mit ihr darüber zu sprechen. Aber er dachte die ganze Nacht weiter darüber nach.

— Tage später —

Das „He Kollege“ ging Rex nicht mehr aus dem Kopf. Was war damit gemeint? Er war doch ein Huhn wie alle anderen im Stall! Obwohl …

Der Raubvogel sah seiner Liebsten sehr ähnlich, wenn er so darüber nachdachte. Aber das kann doch nicht sein, wir sind doch alle Hühner!

An der Stallwand hing ein Spiegel, nur zur Dekoration. Er versuchte, sich darin zu sehen, aber er war zu klein. Er hüpfte und schlug mit den Flügeln, um nicht umzufallen. Schließlich kam er hoch genug, um sich zu sehen. Er schlug noch ein paarmal mit den Flügeln, damit er sich besser erkennen konnte.

Ja tatsächlich, auch er sah aus wie der Raubvogel…

Er wollte sich davon überzeugen, dass er wirklich wie ein Raubvogel aussah. Also sprang er noch einmal hoch und schlug mit den Flügeln.

Und da passierte es: Ein Windstoß von der Seite hob ihn an und er drohte abzustürzen. Aber statt panisch mit den Flügeln zu flattern streckte er sie einfach ganz breit aus und segelte ein großes Stück durch die Luft. Das ging vollautomatisch, er musste sich nicht einmal anstrengen.

Was war das? Ich kann ja fliegen! dachte er. Bin ich vielleicht gar kein Huhn, sondern ein Raubvogel, der elegant durch die Lüfte segelt?

Aber was werden die andern davon halten? Besser, ich behalte das für mich…

Und so trainierte er nur nachts, wenn der Mond schien, das Fliegen.

— Er kann fliegen —

Schließlich konnte er sehr sicher fliegen, starten und landen. Und er konnte es keinem zeigen!

Als sie abends wieder in ihrer Ecke saßen und die anderen bereits schliefen, stubste er sie an:

„Was willst du?“

„Ich kann fliegen!“

„Was ??“

„Ich kann fliegen, ich kann wirklich fliegen!“

„Du spinnst! Keiner von uns kann richtig fliegen, wir sind Hühner!“

„Doch, komm mit, ich zeig es dir!“

„Lass mich in Ruhe, ich will schlafen!“ war ihre letzte Antwort, dann schlief sie ein.

Zwei Nächte später hatte er sie soweit, dass sie mitkam.

„Na los, flieg schon, damit ich weiterschlafen kann!“

„Zuerst musst du deine Augen aufmachen, damit du auch etwas siehst!“

„Ja gut, ich sehe. Fang an!“

Und dann machte er ein paar Sätze, schlug mit den Flügeln und hob ab. Er stieg immer höher, bis er nur noch ein kleiner Punkt war. Jetzt kam das Beste: Er legte die Flügel an und stieß zu ihr herunter. Gerade noch rechtzeitig breitete er seine Flügel wieder aus und fing den Sturz ab.

Sie wollte es nicht glauben. „Nochmal!“ rief sie.

Und er wiederholte es.

„Du kannst das auch, musst nur üben!“ meinte er, als er wieder gelandet war.

„Nein, ich kann das nicht, ich muss schlafen!“

„Doch, doch!“

Sie gingen zurück zum Stall.

— Sie lernt fliegen —

Einige Tage später wollte sie es doch einmal versuchen, mit dem Fliegen.

Nach ein paar Wochen waren sie beide perfekte Flieger, und sie spielten in der Luft miteinander.

Herrlich, das kann der Gusto nicht, dachte sie.

— Sie lernen jagen —

Eines nachts, als ihnen wieder der Magen knurrte, kam Rex auf die Idee, zu jagen, wie die Raubvögel es tun. Das war natürlich nicht so leicht, weil es dunkel war. Im Dunkeln konnten sie nicht so gut sehen. Aber nach einigen Nächten waren sie recht erfolgreich und fingen sich so manche Maus und anderes Kleingetier.

So kamen sie zu Kräften. Aber die anderen durften nichts mitbekommen, und so humpelten sie tagsüber unbeholfen umher wie immer.

— Der Abflug —

„Warum fliegen wir nicht einfach davon?“ meinte er eines Nachts. „Es muss doch noch etwas außerhalb dieser Insel geben!“

Sie war sich nicht ganz sicher: „Aber wir leben doch hier und kennen uns gut aus!“

„Aber schön ist es nicht, immer nur nachts zu fliegen.“ sagte er. „Im Hellen kann man viel mehr sehen!“

Das musste sie zugeben.

„Lass uns noch ein paar Tage ausruhen und Kräfte sammeln, dann fliegen wir los!“ schlug er vor.

„Ja, so machen wir das!“ stimmte sie zu.

— Der Aufbruch —

An diesem Morgen waren sie schon früh auf. Während es langsam hell wurde, noch bevor die Sonne aufging, schlichen sie aus dem Stall und flogen ab. Als sie schließlich aufging, die Sonne, kreisten sie schon hoch oben über der Insel.

Sie konnten noch kein Land erkennen, und so flogen sie weite Kreise von der Insel weg, bis sie die Insel gerade noch erkennen konnten und wieder zurück.

Endlich entdeckten sie Land am Horizont und steuerten darauf zu.

Den anderen war das Verschwinden der beiden Sonderlinge zunächst nicht aufgefallen. Und dann war es ihnen egal. Zwei weniger, die man unterstützen musste. Die Futtersuche wurde leichter. Einige waren sogar froh, dass sie endlich fort waren.

Nur der Leuchtturmwärter ärgerte sich: Wieder keine Adlereier, die er verkaufen konnte.

— Die Wiederkehr —

Nach ein paar Tagen in Freiheit auf dem Festland flogen sie zurück zur Insel. Diesmal nicht heimlich, sondern ganz offen am Tag. Das waren sie jetzt so gewohnt. Sie hatten vor nichts mehr Angst, denn sie hatten erkannt, wer sie waren:

Adler, die Könige der Lüfte!

Als sie nah genug an der Insel waren, gingen sie bis auf einige Meter über dem Wasser herunter und flogen den Stall an. Sie setzten plötzlich und unerwartet mitten zwischen ihren alten Kollegen auf.

Die gerieten natürlich in Panik, stoben auseinander und rannten in Deckung oder zum Stall.

„Habt doch keine Angst, wir sind es, Rex und Regina“, rief Rex den anderen zu.

Keine Reaktion.

„Gusto, du wirst mich doch erkennen!“ rief Regina.

Gusto duckte sich noch tiefer in seine Deckung.

„Oder bist du vielleicht ein Angsthase?“ rief sie. „Wie soll ein Angsthase mal der Anführer werden?“

Das konnte Gusto nicht auf sich sitzen lassen. Und irgendwie klang sie wie Regina. Aber nicht mehr ängstlich, sondern sehr selbstsicher.

Er streckte sein Kopf aus der Deckung, sah die beiden an und kam langsam näher. Immer zum Sprung bereit. Tatsächlich, sie waren es!

Cool wie sonst rief er nach den anderen, die sich daraufhin langsam aus der Deckung trauten.

Schließlich waren alle zusammen.

— Die Abfuhr —

Die beiden Rückkehrer freuten sich, aber der Empfang war alles andere als freundlich.

„Erst haut ihr einfach ab, und wir machen uns Sorgen! Und dann kommt ihr einfach wieder zurück, als wäre nichts gewesen! Wollt ihr euch wieder durchfüttern lassen?“

Und so ging es weiter.

Die beiden sahen sich an. Damit hatten sie nicht gerechnet.

„Aber wir können fliegen!“ meinte Rex. „Habt ihr das nicht bemerkt?“

„Ja, natürlich!“, rief Gusto, dem das in seiner Panik völlig entgangen war. Ihm dämmerte plötzlich, dass Rex jetzt ein ernsthafter Konkurrent für den Chefposten war.

„Und was haben wir davon, dass ihr fliegen könnt? Mehr Futter? Was hilft uns das?“

„Ja, ja, ja!“ stimmten die anderen zu.

„Wie wollt ihr von da oben Würmer und Körner picken?“ fragte er. „Das mit dem Fliegen ist doch sinnlos!“

„Ja, ja, ja!“ stimmten die anderen zu.

„Wir jagen jetzt aus der Luft nach kleinen Tieren, und das sehr bequem und erfolgreich!“ rief Regine.

„Das hilft uns aber nichts!“ rief Gusto. „Nachher fangt ihr noch unsere Küken oder einen von uns! Verschwindet von hier!“ Und er fing an, nach den beiden zu hacken.

Die anderen machten es ihm nach.

— Die Abreise —

Ratlos flohen die beiden Adler in die Luft. Sie stiegen höher und begannen, um die Insel zu kreisen.

Der Leuchtturmwärter wunderte sich über das Gezeter im Hühnerstall und kam mit seiner Schrotflinte vorbei.

Als er die beiden Adler bemerkte, schoß er zweimal auf sie. Aber sie waren zu hoch.

„Komm, wir fliegen wieder rüber zum Festland!“ schlug Rex vor.

„Ja,“, stimmte Regina zu, „schade, dass sich niemand für unsere Geschichte interessiert. Wir müssen mal ein paar Kollegen finden um herauszufinden, wie Adler das so machen, mit dem Nestbau und ihren Jungen.“

Dann verabschiedeten sie sich für immer von den anderen und der Insel und flogen ab, Richtung Festland, einer großartigen Zukunft entgegen.

— Die Zurückgebliebenen —

Abends hielten die Zurückgebliebenen im Stall eine Versammlung ab.

„Dass bloß keiner auf die Idee kommt, von der Insel fliegen zu wollen!“ rief der Hahn.

„Wir sind Hühner und können nicht weit fliegen. Wer es doch versucht, der wird ins Meer fallen und ertrinken!“

„Wir sind Hühner!“ schrie der Hahn „Und alle: “

„Wir sind Hühner!“ schrien alle im Chor.

Bis auf einen. Peter, der war nämlich schwarz und befürchtete zu Recht, jetzt allen Hohn und Spott abzubekommen.

Und so kam es auch.

Aber der „Schwarze Peter“, wie nun von allen genannt wurde, war klug, wenn auch ein wenig ängstlich. Auch er trainierte nachts das Fliegen.

Aber er wagte es nicht, einfach loszufliegen, weil er das Festland nicht erkennen konnte. Das Risiko, doch im Meer zu ertrinken wie vorhergesagt, war ihm zu groß.

Als im Herbst die Störche über die Insel flogen, hob er mitten am Tag ab und stieg zu ihnen auf. In einer knappen Stunde hatte er sich einer Gruppe angeschlossen und wunderte sich:

Die sehen ja aus wie …

— Die immer noch Zurückgebliebenen —

„Du, Gusto, der Schwarze Peter ist gerade einfach abgeflogen, hast du das gesehen?“ fragte Doris.

„Kann gar nicht sein, wir können doch gar nicht fliegen!“ war Gustos Antwort.

„Doch, ich habs gesehen!“

Gusto war verärgert: „Erzähl nicht so einen Blödsinn, du dummes Huhn!“

— „Doch wirklich!“

— „Wenn du nicht gleich damit aufhörst, bekommst du mächtig Ärger mit mir!“ Gusto starrte sie böse an.

Doris starrte zurück, sagte kein Wort mehr und ging. Mit der Zeit vergaß sie Peter und seine Flugkünste.

Nur der Leuchturmwärter merkte sehr schnell, dass der schwarze Peter fehlte:

„Schon wieder einer abgehauen! Hoffentlich merken die anderen nichts davon!“

Dann wäre es nämlich vorbei mit dem Verkauf der Eier, die sehr viel mehr wert waren als einfache Hühnereier.

„Ich muss unbedingt den Karl anrufen, damit er die Hypnose erneuert. Wenn noch mehr von den Viechern darauf kommen, dass sie ja gar keine Hühner sind, fliegen sie bald alle auf und davon!“

Denn der Schwarze Peter hatte ein großartiges Aha-Erlebnis, als er den Störchen näher gekommen war:

„Die sehen ja aus wie ich! Ich bin ein Storch! Wir sind alle Störche!“

Weil er aber noch gut in Erinnerung hatte, wie es Rex und Regina ergangen war, kehrte er nicht um, sondern flog einfach mit den anderen Störchen weiter.

„Manche bleiben halt lieber in ihrer kleinen Welt, auch wenn sie auf einer Lüge aufbaut…“ sinnierte er.


=== Und die Moral von der Geschicht‘ ===

Ich entschuldige mich nicht für etwaige Ähnlichkeiten zum Leben des Lesers
oder irgendwelcher anderen lebenden Personen.

Diese Ähnlichkeiten sind gewollt. Und der interessierte Leser sollte einmal darüber nachdenken, warum.

Wir alle sind Wesen, denen man einredet, nur schwache kleine Menschen zu sein.

Ohne Medizin und Technik wären wir verloren. Werbung, Wirtschaft und die Wissenschaften, aber auch Filme, Literatur, Kunst und Religionen hypnotisieren uns,
damit wir nicht erkennen, wer wir in Wahrheit sind.

Und dann die ganzen Freizeit-Aktivitäten, die uns nach der Arbeit weiterbeschäftigen.

Nur damit wir nicht auf „dumme Ideen“ kommen.

Ein ganz dumme Idee wäre es zum Beispiel, sich auf Youtube die „Tagesenergie“-Sendung von Jo Conrad anzusehen.

Eine noch dümmere, meine Geschichte „Die Karaffe oder die Macht der Worte“ zu lesen
und das Experiment selbst zuhause durchzuführen.

Dann erkennen wir nämlich langsam, wer wir wirklich sind.

Und es gibt da ein paar Leuchtturmwärter, die große Angst davor haben…

Herzmeditation – wie man sein Herz leicht von schwerer Energie befreit

Übersicht
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1. Rufe das Herz von Gaja, der Erde
2. Verbinde Dein Herz über ein Wurzelgeflecht mit Gajas Herz
3. Bitte Gaja, deine schwere Energie aufzunehmen und dir dafür leichte zurückzugeben
4. Fühle, wie die schwere Energie abfließt.
5. Warte, bis du alles abgegeben hast
6. Danke Gaja für die Hilfe

– Vermittelnde Meditation

Einleitung
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Als Basisübung empfehle ich die „DIE ERDUNGSÜBUNG ZUM MITMACHEN“
von Kurt Zyprian Hörmann https://youtu.be/DiIyQMpIMoE

Mit dieser einfachen, kurzen Meditation kann man die „schwere Energie“ abgeben, die oft das Herz belastet, sodass man sich wieder frei und leicht fühlt.

Doch was ist diese „schwere Energie“ ? Die Inkas unterscheiden nur zwischen schwerer und leichter Energie:

Schwere Energie ist verbunden mit Gefühlen wie Hass, Zorn, Neid, Überheblichkeit und vor allem Angst.
Sie drückt auf die Stimmung und erzeugt Depressionen und schwere Krankheiten, wenn sie nicht verarbeitet wird.

Leichte Energie erzeugt ein Gefühl der Leichtigkeit und ist verbunden mit liebevollen, fröhlichen Gefühlen. Man schwebt nicht, aber geht leicht und unbeschwert durch sein Leben.

Gaja, die Erde, nimmt gerne unsere schwere Energie auf und gibt uns dafür leichte wieder zurück.
Die Sonne liefert uns täglich viel leichte Energie. Daher sollte man sie möglichst oft und ohne Sonnenschutz auf der unbehandelten Haut genießen. Nicht zu lange, Sonnenbrand sollte man vermeiden.

Wenn man die schwere Energie abgegeben hat, sollte man auch ihre Ursachen ermitteln.
Damit immer weniger schwere Energie entsteht.

Im Extremfall mehrmals täglich eine Viertelstunde investieren.

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Die Meditation
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1. Rufe das Herz von Gaja, der Erde

Stell Dir das Herz der Erde als einen eingefassten Edelstein vor, oder was immer dir einfällt, der in der Mitte der Erde liegt. Rufe Gaja und konzentriere dich auf ihr Herz.

2. Verbinde Dein Herz über ein Wurzelgeflecht mit Gajas Herz

Jetzt stelle dir vor, wie von deinem Herzen eine Verbindung zu Gajas Herz entsteht, genauso wie in der Erdungsübung. Baue diese Verbindung aus.

3. Bitte Gaja, deine schwere Energie aufzunehmen und dir dafür leichte zurückzugeben

z.B. „Liebe Gaja, nimm meine schwere Energie auf und gib mir dafür leichte zurück.“

Mehr ist nicht notwendig! Je mehr du das gesagte/gedachte auch fühlst, desto leichter und schneller fließt die Energie.

4. Fühle, wie die schwere Energie abfließt.

Ich fühlte von Anfang an, wie die schwere Energie abfließt. Aber eventuell fühlst du auch (noch) nichts. Die schwere Energie wird aber in jedem Fall abgegeben.

5. Warte, bis du alles abgegeben hast

Falls du (noch) nichts fühlst, warte einfach 10 Minuten. Ansonsten halte die Verbindung bis alles abgeflossen ist oder so lange es dir möglich ist.

6. Danke Gaja für die Hilfe

Das ist sehr wichtig! Danke Gaja von ganzem Herzen für ihre Hilfe.

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Vermittelnde Meditation
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Irgendwann hatte ich die Idee, mich mit dem Herzen eines geliebten Menschen zu verbinden. Es funktioniert, aber nur, wenn das andere Herz dazu bereit und offen ist. Oder sich von dir öffnen lässt.

Damit kannst du als Vermittler auch die schwere Energie des angebundenen Herzens abfließen lassen.

Bevor du als Vermittler arbeitest, solltest du allerdings deine eigene Meditation schon gut beherrschen.

1a. Zuerst deine eigene schwere Energie komplett abgeben.

2a. Dann eine Verbindung zu Gaja und dem anderen Herzen herstellen.

3a. Bitte das andere Herz um seine schwere Energie. Sie wird zu dir fließen. Dein Herz wird schwer.

Nun mit 3. Fortfahren: Bitte Gaja, die schwere Energie (des anderen Herzens) aufzunehmen.

4. Die fließende schwere Energie fühlen.

5. Warten, bis du keinen Energiefluss mehr fühlst.

6. Danken

7. Die Verbindungen trennen, wenn sie nicht länger bestehen sollen.

Wird dir die fremde schwere Energie zu unangenehm oder für eine Beschleunigung kann man das andere Herz zusätzlich direkt mit Gaja verbinden. Um zu testen, ob der Ausgleich abgeschlossen ist, die direkte Verbindung wieder trennen.

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Wie immer im Leben gilt: Übung macht den Meister, und jeder hat mehr oder weniger Talent.

Ich habe diese Technik in etwas mehr als einem Monat entdeckt und geübt, aber das war ein äußerst fordernder und schmerzhafter Prozess. Wenn ich nicht abgelenkt werde, dauert für mich die Verbindung mit Gaja nur einige Sekunden. Ich arbeite allerdings schon über 25 Jahre auf andere Weise mit meiner Energie, das hat mir wohl sehr geholfen.

Ich bin für Fragen/Anregungen/Verbesserungsmöglichkeiten immer offen und warte auf Eure Erfahrungsberichte, die ich hier NICHT veröffentlichen werde. Es sei denn, ihr bittet darum.

Viel Erfolg!

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Nachtrag

Seit September konnte ich mich und andere durch einen Lichtbogen innerhalb von Sekunden mit Gaja verbinden, aber es war sehr anstrengend für mich.

Jetzt ist es für mich federleicht über einen starken Lichtstrahl möglich, die Verbindung aufzubauen. Es strengt mich gar nicht mehr an…

Ich habe allerdings keine Ahnung, wie jemand anderes das lernen soll. Ich konnte das irgendwann einfach.

Der Eimer oder warum Erfahrungen besser als Erziehung sind

Eines Tages am dänischen Herbststrand, es ist kalt, dicke Jacke, Gummistiefel und Mütze oder Stirnband sind angesagt. Der vierjährige Sohn buddelt Löcher in den Sand, die er mit Wasser aus dem Meer füllt.

Leider wird der Eimer nicht so voll, wenn Sohnemann ihn selbst füllt. Aber weiter raus kann er nicht gehen, dafür sind seine Stiefel zu kurz. Doch der Eimer muss voll werden…

„Papa!“

„Ja?“

„Hol mal den Eimer!“

„Den Eimer? Du hast doch einen Eimer!“

„Nee, der schwimmt da!“

„Wo??“

„Da hinten, hol den endlich raus!“

„Ach da! Das ist zu tief, dafür sind meine Stiefel zu kurz!“

„Papa, ich will den Eimer wiederhaben!“

„Den holt da keiner mehr raus. Guck mal, der treibt Richtung Meer!“

Sohn schreit: „Papa, ich will den Eimer, sofort!“

„Der geht gleich unter. Aber da komme ich wirklich nicht hin!“

Sohn weint: „Papa, mein Eimer ist weg!“

„Ja, der ist da hinten untergegangen.“

Sohn weint heftiger: „Papa, mein Eimer ist weheg!“ „Der Aaimaha!!“ …

Und was unternimmt ein liebender Papa jetzt?
In das eiskalte Wasser springen und den Eimer unter Einsatz der eigenen Gesundheit herausholen?
Schnell einen Ersatzeimer beschaffen?
Wie die Feuerwehr in das nächste Geschäft rasen und einen neuen Spieleimer kaufen?
Den Sohn trösten: „Wir kaufen morgen einen neuen Eimer!“ ?

Oder sich aufregen?
Wie kannst du nur so blöd sein, den Eimer einfach ins Meer zu werfen!!
Hilft natürlich auch nichts, denn das kann den Eimerwurf ja nicht mehr rückgängig machen … Aber es erzeugt super Spannungen und macht den Sohnemann erst richtig wütend!

Am besten unternimmt Papa also jetzt …
gar nichts. Trauern? Trösten? Wegen eines Eimers?

In den nächsten Tagen kann Papa dann ja ohne viel Aufhebens einen neuen Spieleimer kaufen. Auf den wird der Sohn bestimmt besser aufpassen…

—————————

Einige werden jetzt sagen: Wie herzlos! Das Kind einfach in seiner Trauer allein zu lassen!

Aber so lernt es am besten, im Voraus die Konsequenzen seiner Handlungen einzuschätzen und sich bei Misserfolgen wieder selbst zu beruhigen. Dass Väter auch nicht alles reparieren. Und dass Eimer nicht so wichtig sind. Und dass man trotzdem auf seine Sachen aufpasst.

Und besser jetzt den Eimer im Meer versenkt als später Papas neues Auto …

Übrigens: Papa hatte seinem Sohn mehr als einmal erklärt, dass das Wasser jetzt zu kalt ist, um ohne Stiefel tiefer ins Wasser zu gehen. Und dass man auf seine Sachen aufpasst. Und dass nicht alles schwimmt. Und dass man erst nachdenkt und dann handelt.

Was hat’s genützt? Nix!

Aber der Ersatz-Eimer wird auch heute noch, viele Jahre später, zum Strand mitgenommen.

Ralf Peine, 2010 (Kopie von meiner Homepage http://jupiter-programs.de/fun_or_not_fun/der_Eimer.html)

——————————-

Statt Kinder mit „Erziehung“ in die „richtige Richtung“ zu zerren, schlage ich eine liebevolle, behütende Begleitung der Kinder vor, die ihnen Freiraum zur Entwicklung lässt und sich so wenig wie möglich einmischt. Ja, das sehen viele inzwischen anders!

Einschreiten sollte man nur bei großer Gefahr: Das Malen mit Kreide auf vielbefahrenen Autostraßen ist natürlich viel zu gefährlich! In solch einem Fall entfernt man das Kind zunächst einmal von der Straße, ohne viel zu sagen.

Man kann ja z.B. mit seinem eigenen Auto über eine Walnuss fahren, damit Kinder erleben können, wie die Nuss nachher aussieht.
Ob man danach noch viel erklären muss?

Ralf Peine, 2016

God Proof: Gott muss existieren!

Inspiriert von GOR | Timofey Rassadin,
von dessen Webseite http://zeitforschung.de/ das Beispiel mit dem Rubik’s Cube stammt.

Ein mathematisch inspirierter formaler Beweis für die Existenz Gottes.

Für jeden verständlich.

Der Beweis wird in zwei Teilen geführt:

Teil 1: Es existiert eine Schöpferkraft

Teil 2: Gott existiert

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Teil 1: Nachweis der Schöpferkraft
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Referenzen
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Mögliche Stellungen des Rubik’s Cube:

  > 4.3 * 10^19 (Wikipedia, 03.2016)

Ungefähres Alter unseres Universums in Sekunden

  13.8 * 10^9 Jahre * 365.25 * 24 * 3600 (Wikipedia, 03.2016)

  < 4.36 * 10^17 Sekunden

DNA (Wikipedia, 03.2016)

Definition
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  Schöpferkraft

  Die Schöpferkraft beinhaltet alles, was die Entwicklung des Universums beeinflusst.

Widerspruchsbeweis
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Annahme:

  Es existiert keine Schöpferkraft.

Daraus folgt:

  Das gesamte uns bekannte Universum entwickelte sich zufällig.

Denn die Entwicklung wird ja nicht beeinflusst.
Würde sie beeinflusst, wäre das die Schöpferkraft.
Und die Annahme war ja, dass sie nicht existiert.

Es gibt sehr viele Gegenbeispiele, die die Annahme widerlegen.

Mathematisch am einfachsten ist der Nachweis mittels des Rubik's Cube.

Er ist sehr genau erforscht und

besteht aus 26 (3*3*3 -1) Würfeln, von denen 8 * 3 Seiten, 12 * 2 Seiten und 6 * 1 Seite
der Einzelwürfel sichtbar sind, macht insgesamt 9 * 6 = 54 Flächen.

Aber die Anzahl der möglichen Stellungen, die man durch Verdrehungen erreichen kann,
ist so hoch, dass ein Blinder für die richtige Lösung bei einer Drehung pro Sekunde

  im Mittel 126 Milliarden Jahre
 
benötigen würde.

So alt ist das Universum aber nicht, es wird auf knapp 14 Milliarden Jahre geschätzt.

Wie sollen dann die sehr viel komplexeren Systeme – z.B. die DNA –
sich innerhalb von 5 Milliarden Jahren zufällig entwickelt haben?

Widerspruch
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Die mathematische Beweisführung schließt daraus:

  Die Annahme muss also falsch sein.

Das heißt:
 
  Es existiert eine Schöpferkraft.
 

q.e.d.
======

Der Beweis ist damit vollständig geführt.

Auch wenn der Blinde zur Lösung des Würfels im Mittel nur 5 Milliarden Jahre benötigen würde,
wäre der Beweis immer noch korrekt.

Verglichen mit nur einem einzigen DNA-Strang ist der Rubik’s Cube mathematisch eine Trivialität.

Die Länge über alle DNA-Stränge nur einer Zelle kann abgewickelt einen Meter überschreiten.
D.h. die DNA kombiniert nicht 54 Teile, sondern Millionen bis Milliarden Moleküle!

Und die DNA ist nur EIN kleiner Baustein der Schöpfung.

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Teil 2: Gott existiert
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Irgendjemand oder irgendetwas muss die Schöpferkraft steuern.

Den Steuermann der Schöpferkraft nenne ich "Gott".

Somit existiert Gott.

q.e.d.
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Schlussbetrachtung
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Für den Mathematiker ist der Beweis damit vollständig und ausreichend.

Die Schöpferkraft hat in allen Kulturen / Gesellschaften ihren Namen:

  Heiliger Geist (Christlich)

  Qi oder Chi (Chinesisch / östlich)

  Prana (Indisch – Hinduismus)

  Lung (Tibetisch)

  Lebensenergie (westlich)

Für den Menschen/Philosophen stellt sich allerdings die spannende Frage,

  "Wer oder was ist Gott?"

Hier hilft die Mathematik leider überhaupt nicht weiter,

darauf muss jeder seine eigene Antwort finden.

Diese Frage war ja auch nicht Gegenstand der Beweisführung.

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Folgerungen
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Was folgt nun aus diesem Beweis?

z.B. der berühmte Ausspruch

"Gott würfelt nicht"

(der Albert Einstein zugeschrieben wird) könnte dadurch bewiesen sein, doch zumindest ist er stark begründet.

Die Naturwissenschaften und die Bibel widersprechen sich nicht mehr, da (fast) alles vom Schöpfer-Gott erschaffen sein muss.

Weitere Folgen sind mit Sicherheit vorhanden, müssen aber noch erforscht werden.

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Dank
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Mein Dank gilt GOR | Timofey Rassadin, der das Beispiel mit dem Rubik’s Cube auf http://zeitforschung.de/ aufgeführt hat.

Die Hummel kann ja doch fliegen

Großer Kongress der Physiker in Neustadt.

Es geht um die Frage, ob die Hummel fliegen kann oder nicht.

Stundenlang führen die verschiedenen Kapazitäten ihre Modelle vor und begründen sie mit ausführlichen, komplizierten Berechnungen. Dazu war eine jahrelange Vorarbeit nötig.

Schließlich einigt man sich darauf, dass die Hummel gar nicht fliegen kann. Die Beweise sind erdrückend.

Die Sektkorken knallen, und man feiert den Erfolg der Wissenschaft.

Doch niemand hat die Hummel bemerkt, die entkräftet auf der Fensterbank liegt.

Einer der Wissenschaftler öffnet das Fenster um zu lüften, die Arbeit und die Feierei hatten sehr viel Sauerstoff verbraucht.

Da fliegt die Hummel einfach durch das geöffnete Fenster davon. Sie hat die Vorträge ja nicht verstanden.

Der Wissenschaftler aber ruft: „Da ist gerade eine Hummel durch das Fenster geflogen, das ich gerade geöffnet habe!“

Die anderen halten das für einen Witz und lachen laut.

Statt zu widersprechen lacht der Wissenschaftler mit. Er will sich ja nicht blamieren und die jahrelange Arbeit der Kollegen für überflüssig erklären.

Er hätte aber auch die überaus wichtige Erkenntnis gewinnen können, dass ein Modell nur ein Modell ist und die reale Welt etwas ganz anderes. Stattdessen hat er lieber alles ausgeblendet, was nicht in sein Modell passt. Damit er noch behaupten kann, dass sich die Welt nach seinem Modell richtet.

Manche Modelle werden dann von der Wissenschaft zu „Naturgesetzen“ erklärt.

Als wenn das Universum ein kleines Hündchen wäre, dass sich durch die Naturgesetze an die Leine legen ließe.

Und kleine Dackel können ganz schön eigensinnig sein.

Die Karaffe oder die Macht der Worte

 

Als der alte Pfarrer in den Ruhestand ging, empfahl er seinem Nachfolger, sein Leitungswasser erst in eine bestimme Glaskaraffe zu füllen und vor dem Trinken eine Viertelstunde abzuwarten:

„Es ist ein Experiment. Diese Karaffe ist besonders, aber das sollst du erst selbst erleben. Trinke 90 Tage nur Wasser, das du vorher in diese Flasche gefüllt hast, und das mindestens 15 Minuten darin war.

Spüle diese Karaffe nicht. Du kannst einen Teller oder Deckel locker auf die Öffnung legen, wenn du möchtest. Das ist aber nicht notwendig. Das Wasser hält sich mindestens einen Tag frisch.

Schütte noch vorhandenes Wasser am nächsten Tag in deine Blumen, sie werden es dir danken. Dann fülle die Karaffe mit neuem Wasser und immer erst, wenn sie leer ist. Fülle nicht nach!

Hier ist ein Brief von mir, den kannst du nach Ablauf der 90 Tage öffnen. Er erklärt dir, was es mit der Karaffe auf sich hat.“

Der junge Pfarrer, ein aufgeklärter moderner Mann, fand das alles sehr merkwürdig. Aber weil der alte Pfarrer ein sehr angesehener und sehr weiser Mann war, führte er das Experiment wie angegeben durch.

Nach 90 Tagen war ihm das Befüllen der Karaffe schon zur Gewohnheit geworden, und das Wasser schmeckte ihm nicht schlecht. Bald besser als sein Mineralwasser.

Ein paar Tage später fiel im der Brief des alten Pfarrers wieder ein. Abends, bei einem Glas seines neuen Lieblingswassers, öffnete er ihn und las:

Mein lieber Nachfolger,

du fragst dich bestimmt, was es mit der Karaffe auf sich hat. Nimm dir Zeit, ich werde es dir jetzt erzählen.

Eines Tages kam ein alter Mann in meine Pfarrei, der mich unbedingt sprechen wollte.

„Worum geht es?“ fragte ich.

„Um die Macht der Worte!“ sagte er. „Du bist doch ein Mann der Worte, so als Pfarrer?“

„Ja natürlich!“ sagte ich.

„Gut.“ sagte er. „Aber bevor wir starten können, benötigst du noch eine Karaffe aus Glas!“

„Ich verstehe nicht!“ sagte ich.

„Beschaff dir eine Karaffe.“ sagte er. „Morgen früh komme ich wieder vorbei!“

Und er ging ohne ein weiteres Wort.

„Merkwürdig…“ dachte ich. Aber im Laufe des Tages war so viel zu erledigen, da hatte ich den Mann völlig vergessen.

Am nächsten Morgen war er wieder da.

„Hast du die Karaffe?“ fragte er.

„Nein“ sagte ich.

„Gut, dann komme ich morgen wieder“ sagte er und ging.

So ging das ab jetzt jeden Morgen.

„Karaffe?“ „Nein“ „Bis morgen!“

Nach einer Woche wurde es mir zuviel.

„Du kommst jeden Morgen und fragst nach einer Karaffe!“

„Hast du denn jetzt eine?“

„Nein!!!“

„Siehst du, deshalb frage ich. Bis morgen!“ sagte er und ging.

Am Nachmittag beim Einkaufen kaufte ich die billigste Glaskaraffe, die ich finden konnte. Damit der Besucher endlich verschwand. Ich freute mich schon auf sein Gesicht, wenn ich ihm die Karaffe zeigte.

Am nächsten Morgen kam er wieder: „Hast du eine Karaffe?“

„Ja!“

„Aus Glas?“

„Ja!“

„Hast du sie gut gespült?“

„Nein!“

„Gut ich komme morgen wieder. Bitte spüle die Karaffe gründlich!“

Ah super. Jetzt sind wir von der Karaffe zur gespülten Glaskaraffe vorangekommen.

Und er will wiederkommen. Was denkt der sich eigentlich? Bin ich hier die Haushaltshilfe oder der Pfarrer??

Und er kam jeden Morgen wieder zu mir.

Nach einer Woche gab ich auf und spülte die Karaffe.

„Schön, dass du die Karaffe jetzt endlich gespült hast!“

„Ja schön. Und was soll das Ganze jetzt??“

„Jetzt ist die Karaffe bereit, in eine magische Wasserkaraffe umgewandelt zu werden. Nur durch die Kraft des Wortes!“

„Diese Karaffe? Das ist die billigste, die ich finden konnte!“

„Das ist völlig unerheblich.“ sagte der Mann.

„Stelle die Karaffe auf diesen Tisch dort, damit ich sie mit Worten umwandeln kann.“

„Gut“ sagte ich, „von mir aus, aber ich habe zu tun. Mach mit der Flasche, was du willst!“

„So sei es. Aber vorher solltest du noch etwas wissen:
Die Karaffe wandelt danach jedes Wasser in Heilwasser um, und das dauert nur 15 Minuten. Und spül die Karaffe nie wieder, damit die Eigenschaft nicht verloren geht!“

„Und du kommst nie wieder?“

„Nicht, wenn du es nicht wünscht.“

„Nein, das wünsche ich nicht! Einen schönen Tag noch!“

„Ebenfalls“, sagte der Mann.

Ich ging in die Kirche, es war höchste Zeit für den sonntäglichen Gottesdienst.

Am Abend sah ich die Karaffe auf dem Tisch stehen. Sie sah aus wie vorher.

Na ja, jetzt habe ich mich so lange mit dem Mann herumgeärgert, dann kann ich auch mal Wasser einfüllen und es probieren. Funktioniert sowieso nicht. Der war doch ein Spinner! Aber ein hartnäckiger, das muss man sagen!

Ich füllte also Wasser in die Karaffe und ließ sie in der Küche auf dem Tisch stehen.

Am nächsten Morgen probierte ich von dem Wasser, und es schmeckte gut.
Ganz anders als das Glas, das ich mir vorher an der Spüle gefüllt hatte.

Ich schüttete das Wasser aus und neues hinein. Jetzt wollte ich es wissen.
Von dem neuen Wasser goß ich mir sofort ein Glas ein. Derselbe Geschmack wie frisch aus dem Wasserhahn gezapft.

Nach einer Viertelstunde probierte ich wieder von dem Wasser aus der Karaffe.
Jetzt schmeckte es wieder gut.

Ich war verwirrt, sollte der alte Mann doch kein Spinner gewesen sein?

Ich machte heimlich weitere Versuche, über Monate.

Eines Tages schmeckte das Wasser schlecht, und nach einer Stunde in der Karaffe immer noch. Ich war schon wieder verwirrt. Aber nicht lange:

„Du, die Karaffe war so ekelig, die habe ich gestern gespült!“ meinte meine Frau am Abend. „Ganz heiß, mit ganz viel Spülmittel. Dass du das Wasser daraus so lange vertragen hast!“

Seitdem probierte ich immer wieder mal, ob die Karaffe sich wieder erholt hatte, aber bisher war das nicht der Fall.

Heute kam ein Testamentsvollstrecker und brachte mir einen Brief.
„Den sollen Sie bei einem Glas guten Wassers lesen!“ meinte er.

„Guten Wassers, was soll das heißen?“ fragte ich.

„Weiß ich auch nicht, schönen Tag noch!“ sagte er und war fort. Vielbeschäftigt, der Mann.

Der Brief enthielt nur eine Seite mit ein paar Zeilen:

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„Mein lieber Schutzgeist.

Ich bitte Dich, veranlasse bitte, daß in  diesem Glasgefäß alles Wasser magnetisch entspannt und plus gepolt wird.

So sei es.

Ich danke Dir für Deine Hilfe. 

Dabei berühren Sie das Glasgefäß mit der Hand.

Und bitten vorher um Schutz und Abschirmung während des Rituals.

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Nun werter Nachfolger, du hast das Wasser 90 Tage lang getrunken.

Wie hat es geschmeckt? Funktioniert der Spruch oder nicht?

Bedenke von nun an jede Deiner Handlungen, Deiner Worte und sogar Deiner Gedanken. Denn nur mit meinen Gedanken habe ich deine Karaffe programmiert.

Viel Erfolg in Deiner Gemeinde,

herzliche Grüße

Der Altpfarrer

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Hier endet die Geschichte über den Pfarrer.

Die beschriebene Programmierung wandelt tatsächlich Wasser in belebtes Wasser um. Das habe ich in Versuchen getestet, die man leicht wiederholen kann.

Man sucht sich die kümmerlichste Zimmerpflanze, die man finden kann, und gießt sie fortan nur noch mit belebtem Wasser aus einem programmierten Glasgefäß.

Unsere Gartenkräuter auf der Fensterbank erholten sich in ein paar Stunden und die Wirkung hält schon einige Tage an. Wasser direkt aus der Leitung zeigte nicht diesen Effekt.

Man besorgt sich zwei identische Karaffen oder Flaschen, spült sie gründlich und programmiert nur eine davon.

Man füllt beide mit Leitungswasser auf, wartet 10 bis 15 Minuten und probiert dann.

Zum Trinken kann man auch Mineralwasser einfüllen, aber da ist der Unterschied nicht so stark zu schmecken.

Die Programmierung hält im Prinzip ewig. Aber Funkwellen und vor allem Microwellen reduzieren die Wirkung. Wenn das Wasser nicht mehr gut schmeckt, sollte die Programmierung erneuert werden.

Wasser hat noch mehr ungewöhnliche Eigenschaften, siehe z.B. auf youtube https://youtu.be/Q_Osih3pGqk – Water – Die geheime Macht des Wassers

Die Wasserwerke Düsseldorf haben am Rhein einen Wasserhahn, aus dem ständig Wasser läuft. Es schmeckt ganz anders als nach dem Transport über die Leitungen in die Wohnungen und Büros. Warum das so ist, erklärt der Film.

Bild 1Vor der Gabe von belebtem Wasser, 05:44 morgens

Bild 2Nach der Gabe von belebtem Wasser, 22:35 abends, am selben Tag

Bild 3: Schnittblumen wie diese Rose entwickeln sich immer zu voller Pracht. Nur in belebtem Wasser, ohne jegliche Zusätze.