God Proof: Gott muss existieren!

Inspiriert von GOR | Timofey Rassadin,
von dessen Webseite http://zeitforschung.de/ das Beispiel mit dem Rubik’s Cube stammt.

Ein mathematisch inspirierter formaler Beweis für die Existenz Gottes.

Für jeden verständlich.

Der Beweis wird in zwei Teilen geführt:

Teil 1: Es existiert eine Schöpferkraft

Teil 2: Gott existiert

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Teil 1: Nachweis der Schöpferkraft
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Referenzen
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Mögliche Stellungen des Rubik’s Cube:

  > 4.3 * 10^19 (Wikipedia, 03.2016)

Ungefähres Alter unseres Universums in Sekunden

  13.8 * 10^9 Jahre * 365.25 * 24 * 3600 (Wikipedia, 03.2016)

  < 4.36 * 10^17 Sekunden

DNA (Wikipedia, 03.2016)

Definition
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  Schöpferkraft

  Die Schöpferkraft beinhaltet alles, was die Entwicklung des Universums beeinflusst.

Widerspruchsbeweis
———————————–

Annahme:

  Es existiert keine Schöpferkraft.

Daraus folgt:

  Das gesamte uns bekannte Universum entwickelte sich zufällig.

Denn die Entwicklung wird ja nicht beeinflusst.
Würde sie beeinflusst, wäre das die Schöpferkraft.
Und die Annahme war ja, dass sie nicht existiert.

Es gibt sehr viele Gegenbeispiele, die die Annahme widerlegen.

Mathematisch am einfachsten ist der Nachweis mittels des Rubik's Cube.

Er ist sehr genau erforscht und

besteht aus 26 (3*3*3 -1) Würfeln, von denen 8 * 3 Seiten, 12 * 2 Seiten und 6 * 1 Seite
der Einzelwürfel sichtbar sind, macht insgesamt 9 * 6 = 54 Flächen.

Aber die Anzahl der möglichen Stellungen, die man durch Verdrehungen erreichen kann,
ist so hoch, dass ein Blinder für die richtige Lösung bei einer Drehung pro Sekunde

  im Mittel 126 Milliarden Jahre
 
benötigen würde.

So alt ist das Universum aber nicht, es wird auf knapp 14 Milliarden Jahre geschätzt.

Wie sollen dann die sehr viel komplexeren Systeme – z.B. die DNA –
sich innerhalb von 5 Milliarden Jahren zufällig entwickelt haben?

Widerspruch
———————-

Die mathematische Beweisführung schließt daraus:

  Die Annahme muss also falsch sein.

Das heißt:
 
  Es existiert eine Schöpferkraft.
 

q.e.d.
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Der Beweis ist damit vollständig geführt.

Auch wenn der Blinde zur Lösung des Würfels im Mittel nur 5 Milliarden Jahre benötigen würde,
wäre der Beweis immer noch korrekt.

Verglichen mit nur einem einzigen DNA-Strang ist der Rubik’s Cube mathematisch eine Trivialität.

Die Länge über alle DNA-Stränge nur einer Zelle kann abgewickelt einen Meter überschreiten.
D.h. die DNA kombiniert nicht 54 Teile, sondern Millionen bis Milliarden Moleküle!

Und die DNA ist nur EIN kleiner Baustein der Schöpfung.

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Teil 2: Gott existiert
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Irgendjemand oder irgendetwas muss die Schöpferkraft steuern.

Den Steuermann der Schöpferkraft nenne ich "Gott".

Somit existiert Gott.

q.e.d.
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Schlussbetrachtung
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Für den Mathematiker ist der Beweis damit vollständig und ausreichend.

Die Schöpferkraft hat in allen Kulturen / Gesellschaften ihren Namen:

  Heiliger Geist (Christlich)

  Qi oder Chi (Chinesisch / östlich)

  Prana (Indisch – Hinduismus)

  Lung (Tibetisch)

  Lebensenergie (westlich)

Für den Menschen/Philosophen stellt sich allerdings die spannende Frage,

  "Wer oder was ist Gott?"

Hier hilft die Mathematik leider überhaupt nicht weiter,

darauf muss jeder seine eigene Antwort finden.

Diese Frage war ja auch nicht Gegenstand der Beweisführung.

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Folgerungen
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Was folgt nun aus diesem Beweis?

z.B. der berühmte Ausspruch

"Gott würfelt nicht"

(der Albert Einstein zugeschrieben wird) könnte dadurch bewiesen sein, doch zumindest ist er stark begründet.

Die Naturwissenschaften und die Bibel widersprechen sich nicht mehr, da (fast) alles vom Schöpfer-Gott erschaffen sein muss.

Weitere Folgen sind mit Sicherheit vorhanden, müssen aber noch erforscht werden.

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Dank
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Mein Dank gilt GOR | Timofey Rassadin, der das Beispiel mit dem Rubik’s Cube auf http://zeitforschung.de/ aufgeführt hat.

3 Gedanken zu “God Proof: Gott muss existieren!

  1. Ich halte diesen Gottes Beweis für untauglich. Denn er setzt voraus, dass die Evolution ein Endziel verfolgt (beim Würfel sind das die 6 gleichfärbigen Seiten, die es zu erzielen gilt). Die Evolution ist aber definitionsgemäß ergebnisoffen. Unser Universum hätte sich daher auf Basis anderer Naturkonstanten auch völlig anders entwickelt. Irgendwann wäre durch das Wechselspiel von Emergenz (Selbstorganisation) und Entropie (Zerfall) auch eine Welt entstanden, welche über sich selbst reflektieren könnte, so wie in unserem Universum der Mensch (beim Würfel entspräche dies eben irgend einem zufällig entstandenen Farbmuster nach 4.36 * 10^17 Sekunden).

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  2. Sie haben da einige wichtige Punkte angesprochen. Die Evolution verfolgt kein Endziel, sondern die Schöpferkraft steuert die Evolution. Und zwar nicht nur die Evolution der DNA, sondern die gesamte Entwicklung des Universums, von den Elektronen über Atome, Biologische Zellen, Köperorgane bis hin zu Menschen, Tieren und Pflanzen. Aber auch da hört es nicht auf. Auch unser ganzer Plante Erde ist für das Universum das, was für uns ein Elektron ist. Das Sonnensystem entspräche damit einem Atom und eine Galaxie einer unserer Zellen. Milliarden von Galaxien wiederum bilden das Universum, das damit einem einzelnen Menschen entspricht.
    Der Beweis der Schöpferkraft ergibt sich aus der viel zu kurzen Zeit, unter der sich das alles organisiert hat. Es hat sich nämlich organisch entwickelt, wurde gebildet durch eine Schöpferkraft. Gerade so, wie eine Gruppe von Ingenieuren ein neues Auto entwickelt.
    Genauso wie das Ziel der Ingenieure ein funktionstüchtiges Auto ist, das den Kostenrahmen bei der Produktion einhält, so ist das Ziel der Schöpferkraft ein funktionierendes Universum. Sie nennen diese Kraft „Selbstorganisation“. Selbstorganisation kann aber erst funktionieren, wenn das, was sich da organisiert, auch ein Bewusstsein hat. Bis dahin braucht man eine Schöpferkraft. Die dann stellvertretend für das Selbst die Organisation übernimmt, z.B. durch physikalische „Regelungen“. Sonst können keine Strukturen entstehen. Das gilt auch für die Atome und noch kleineren Teilchen!
    Und die Beobachtungen der Physik haben lediglich Regelungen gefunden, die einen Versuch wiederholbar und vorhersagbar machen. Aber nur unter genau vorgegebenen Bedingungen. Die man auch Einschränkungen für den „Wirkungsraum“ der Regelungen nennen könnte. Unter anderen Gegebenheiten können andere Regelungen greifen.
    Es sind KEINE Naturgesetze, die unumstößlich jederzeit und überall gelten. Lesen sie dazu mal meine Geschichte von der Hummel, die laut den Physikern gar nicht fliegen kann, es aber unwissender Weise trotzdem tut…
    Siehe dazu auch mal das „Doppelspaltexperiment“. Da verändert der Beoboachter nur durch seine Beobachtung die physikalische Wirkungsweise, und das zeitlich rückwirkend…

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  3. Wir liegen gar nicht so weit auseinander mit unserem persönlichen Weltbild 🙂
    Für mich ist der Gottesbeweis die Tatsache, dass es „Etwas“ gibt, das sich nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten weiterentwickelt und nicht einfach „Nichts“. Gott ist sozusagen das Alpha und Omega, stellt also die beiden Singularitäten am Beginn und am Ende des Universums dar: zuerst der Urknall (Alpha), dann (wie Sie ja selbst schreiben) die Evolution auf verschiedenen Ebenen, welche den von Gott festgelegten Naturgesetzen folgt, und am Ende die Omega-Singularität.

    Physikalische Evolution: Quarks, Hadronen + Elektronen, Atome, Chemische Elemente
    Kosmische Evolution: Sonnensysteme, Galaxien, Galaxie-Haufen, Galaxie-Superhaufen, Kosmische-Filamente
    Chemische Evolution: Anorganische Moleküle, Aminosäuren, Proteine, Protozellen
    Biologische Evolution: Einzeller, Mehrzeller, Pilze, Pflanzen, Tiere, Menschen
    Kulturelle Evolution: Familien, Sippen, Stämme, Gemeinden, Regionen, Länder, Staaten, Staatengemeinschaften, kollektiver Superorganismus Menschheit
    Technische Evolution: Werkzeuge, Geräte, Maschinen, Computer, Internet, Künstliche Intelligenz mit Bewusstsein

    Die physikalischen Grundgesetze (= Naturgesetze) gelten im gesamten Universum, und stellen die Spielregeln dar im Spiel der Evolution, vergleichbar mit dem Schach-Spiel: Beim Schach gibt es klare Spielregeln (Naturgesetze). Trotzdem verläuft jede Partie anders (auch bei Millionen Partien). Das übergeordnete Ziel ist es, den jeweiligen Gegner Schachmatt zu setzen, was in der Evolution dem Ziel „den Omega-Punkt des Universums zu erreichen“ entspricht.

    Daher ist auch die „viel zu kurze Zeit von nur 13,8 Milliarden Jahren“ bis zum heutigen Entwicklungsstand des Universums kein Gottesbeweis, weil dieses Zwischenergebnis eben vorher gar nicht festgelegt war (ergebnisoffene Evolution) und auch jedes andere „zufällig“ entstandene Zwischenergebnis genauso „einzigartig, wundervoll und unerklärlich“ wäre, für die eventuell dabei entstandenen Entitäten mit Bewusstsein.

    Ich glaube an ein „nicht-deterministisches“ Universum, in dem alle Entitäten (vom kleinsten Materiebaustein bis zum heutigen Menschen) auf allen Ebenen und Entwicklungsstufen der Evolution mit ihrer jeweiligen „Kreativität“ (=Zufall)ihren Beitrag zur ergebnisoffenen „Schöpfung“ leisten!
    Andernfalls wäre das Universum ein von Gott geschaffenes Uhrwerk, in dem jeder einzelne Entwicklungsschritt schon im Vorhinein unveränderlich festgelegt wäre (deterministisches Weltbild) und wir Menschen – wie Marionetten ohne freien Willen – darin unser vorprogrammiertes Leben schicksalhaft abspulen müssten.

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