Das Erwachen oder die Freude der Enttäuschung

— Sie —

Sie wachte auf. Der Hahn hatte seinen Morgengruß an die Sonne gerufen, und das hatte sie geweckt.

Ihre Füße schmerzten, weil sie gestern wieder den ganzen Tag mit mäßigem Erfolg etwas essbares gesucht hatte. Die anderen waren so viel besser zu Fuß als sie! Und sie konnten viel besser einschätzen, wo es sich lohnte zu suchen und wo nicht!

Sie war wie immer hungrig geblieben, weil sie manches, was die anderen mit Lust vertilgten, nur mit Zwang oder gar nicht herunterbekam.

Doris hatte sich gestern wieder über ihre deformierten Füße lustig gemacht.

Kein Wunder, dass sie nicht mitkam, mit solchen Füßen! Die anderen konnten die Zehen weit auseinanderspreizen, breit auf dem Boden aufsetzen und lange auf einem Bein stehen.

Sie musste ihre Zehen krümmen und konnte den Fuß nur seitlich aufsetzen. An auf einem Bein stehen oder gar laufen war überhaupt nicht zu denken. Sie konnte nur seitlich hüpfen und musste die Flügel ausbreiten, um die Balance zu halten.

Die anderen rannten elegant und schnell wie die Hühner, und das waren sie ja auch, Hühner.

„Nur ich bin das schwarze, schwache Huhn im Hühnerstall. Naja, eigentlich eher braun.“ Sie war sehr niedergeschlagen.

Das andere Problem war ihr Schnabel, er war nämlich krumm und eignete sich überhaupt nicht, um Würmer, Körner und anderes Kleintier vom Boden aufzupicken.

Und dann hatte sie auch keinerlei Kopfschmuck wie die anderen Hühner, die sich darüber lustig machten: „Nur Federn auf dem Kopf, wie sieht das denn aus!“

Sie interessierte sich sehr für Gusto, einen aufstrebenden jungen Hahn, der ein aussichtsreicher Kandidat für den nächsten Sippenchef war.

Aber er zeigte ihr die kalte Schulter: „Mit deinen krummen Füßen und deinem krummen Schnabel bist du selbst fast ein Pflegefall, du kannst doch keine Familie versorgen! Und die anderen lachen dich aus, weil du keinen Kopfschmuck trägst. Damit wäre meine Karriere zu Ende bevor sie angefangen hätte!“

Und das wars dann. Ihr blieb nur Rex, ein anderer junger Hahn, der sehr nett war, aber genauso deformiert wie sie und es daher zu gar nichts bringen würde. Sie würde ihr tristes Dasein hier am Rande der Sippe beenden, wenn sie nicht vorher aus der Gemeinschaft ausgeschlossen würde.

„Seht sie euch an, sie gehört nicht hierher, sie ist nur eine Belastung für uns! Und wie sie überhaupt aussieht!“

„Schlag nicht immer so mit den Flügeln, oder glaubst du etwa, du könntest bis auf das Festland fliegen und von der Insel entkommen? Du bist ein Huhn, und Hühner können nicht weit fliegen. Hühner sind Läufer, keine Piloten!“

So ging es meistens und so begann ein weiterer trister Tag für sie unter den Hühnern im Stall auf der Insel des Leuchtturmwärters.

— Er —

Rex wachte auf. Ein neuer Tag begann, der wie immer hungrig enden sollte.

Wenn Regina sich wenigstens für mich interessieren würde, zusammen wären wir schon viel stärker und könnten den Spott der anderen besser ertragen. Aber sie schwärmt ja nur für Gusto, obwohl er sie hat abblitzen lassen.

Sie ahnt gar nicht, wie sehr er sie liebt. Oder sie will es nicht wissen. Oder sie schämt sich. Oder, oder, oder … So viele Oders! Es ist zum Verzweifeln.

— Alarm —

Heute war mal wieder Alarm: „Ein Raubvogel, ein großer Raubvogel ist am Himmel! Alles in den Stall!“

Und alle rannten so schnell wie möglich in den Stall.

Nur Rex war zu weit entfernt, er schaffte es nicht mehr rechtzeitig. Der Vogel fiel vom Himmel herab und packte mit scharfen Krallen zu. Er zappelte noch etwas und dann war es vorbei.

Er hat den alten Hasen erwischt, ich habe nochmal Glück gehabt, dachte Rex. Irgendetwas zog ihn an, als er den anderen fressen sah. War es der Hunger? Er wagte sich aus seiner Deckung hervor und hüpfte bis auf ein paar Meter zum Ort des Geschehens. Wobei er natürlich wieder seine Flügel ausbreiten musste, um die Balance zu halten.

„He Kollege, fang dir selber was, das ist meine Beute!“ rief ihm der andere zu.

Rex geriet in Panik und stolperte zu den anderen in den Stall. Wie konnte er so unvorsichtig sein! Wenn der Räuber ihn erwischt hätte! Aber was hat er gemeint mit „He Kollege!“ ?

— Nachts —

Rex und seine Liebste mussten in einer Ecke im Stall auf dem Boden schlafen, weil sie nachts ständig von der Stange fielen und die anderen im Schlaf störten.

„Bist du wach?“ fragte Rex.

„Nein!“ meinte sie.

„Weißt du, wie der Raubvogel mich genannt hat?“

„Nein! Interessiert mich auch nicht, lass mich schlafen!“

“ ‚He Kollege!‘ “

„Na meinetwegen! Und jetzt schlaf endlich!“

„Was hat er damit wohl gemeint?“

„Musst du mich immer im Schlaf stören? Ich will weiterschlafen!“

„Hör doch mal zu: He Kollege, das heißt, er hält mich für einen Kollegen, einen Jäger genau wie ihn!“

„Du bist kein Kollege, du bist ein Huhn! Wir sind alle Hühner! Der hatte bestimmt seine Brille nicht auf! Und jetzt schlaf!“

Rex gab es auf, mit ihr darüber zu sprechen. Aber er dachte die ganze Nacht weiter darüber nach.

— Tage später —

Das „He Kollege“ ging Rex nicht mehr aus dem Kopf. Was war damit gemeint? Er war doch ein Huhn wie alle anderen im Stall! Obwohl …

Der Raubvogel sah seiner Liebsten sehr ähnlich, wenn er so darüber nachdachte. Aber das kann doch nicht sein, wir sind doch alle Hühner!

An der Stallwand hing ein Spiegel, nur zur Dekoration. Er versuchte, sich darin zu sehen, aber er war zu klein. Er hüpfte und schlug mit den Flügeln, um nicht umzufallen. Schließlich kam er hoch genug, um sich zu sehen. Er schlug noch ein paarmal mit den Flügeln, damit er sich besser erkennen konnte.

Ja tatsächlich, auch er sah aus wie der Raubvogel…

Er wollte sich davon überzeugen, dass er wirklich wie ein Raubvogel aussah. Also sprang er noch einmal hoch und schlug mit den Flügeln.

Und da passierte es: Ein Windstoß von der Seite hob ihn an und er drohte abzustürzen. Aber statt panisch mit den Flügeln zu flattern streckte er sie einfach ganz breit aus und segelte ein großes Stück durch die Luft. Das ging vollautomatisch, er musste sich nicht einmal anstrengen.

Was war das? Ich kann ja fliegen! dachte er. Bin ich vielleicht gar kein Huhn, sondern ein Raubvogel, der elegant durch die Lüfte segelt?

Aber was werden die andern davon halten? Besser, ich behalte das für mich…

Und so trainierte er nur nachts, wenn der Mond schien, das Fliegen.

— Er kann fliegen —

Schließlich konnte er sehr sicher fliegen, starten und landen. Und er konnte es keinem zeigen!

Als sie abends wieder in ihrer Ecke saßen und die anderen bereits schliefen, stubste er sie an:

„Was willst du?“

„Ich kann fliegen!“

„Was ??“

„Ich kann fliegen, ich kann wirklich fliegen!“

„Du spinnst! Keiner von uns kann richtig fliegen, wir sind Hühner!“

„Doch, komm mit, ich zeig es dir!“

„Lass mich in Ruhe, ich will schlafen!“ war ihre letzte Antwort, dann schlief sie ein.

Zwei Nächte später hatte er sie soweit, dass sie mitkam.

„Na los, flieg schon, damit ich weiterschlafen kann!“

„Zuerst musst du deine Augen aufmachen, damit du auch etwas siehst!“

„Ja gut, ich sehe. Fang an!“

Und dann machte er ein paar Sätze, schlug mit den Flügeln und hob ab. Er stieg immer höher, bis er nur noch ein kleiner Punkt war. Jetzt kam das Beste: Er legte die Flügel an und stieß zu ihr herunter. Gerade noch rechtzeitig breitete er seine Flügel wieder aus und fing den Sturz ab.

Sie wollte es nicht glauben. „Nochmal!“ rief sie.

Und er wiederholte es.

„Du kannst das auch, musst nur üben!“ meinte er, als er wieder gelandet war.

„Nein, ich kann das nicht, ich muss schlafen!“

„Doch, doch!“

Sie gingen zurück zum Stall.

— Sie lernt fliegen —

Einige Tage später wollte sie es doch einmal versuchen, mit dem Fliegen.

Nach ein paar Wochen waren sie beide perfekte Flieger, und sie spielten in der Luft miteinander.

Herrlich, das kann der Gusto nicht, dachte sie.

— Sie lernen jagen —

Eines nachts, als ihnen wieder der Magen knurrte, kam Rex auf die Idee, zu jagen, wie die Raubvögel es tun. Das war natürlich nicht so leicht, weil es dunkel war. Im Dunkeln konnten sie nicht so gut sehen. Aber nach einigen Nächten waren sie recht erfolgreich und fingen sich so manche Maus und anderes Kleingetier.

So kamen sie zu Kräften. Aber die anderen durften nichts mitbekommen, und so humpelten sie tagsüber unbeholfen umher wie immer.

— Der Abflug —

„Warum fliegen wir nicht einfach davon?“ meinte er eines Nachts. „Es muss doch noch etwas außerhalb dieser Insel geben!“

Sie war sich nicht ganz sicher: „Aber wir leben doch hier und kennen uns gut aus!“

„Aber schön ist es nicht, immer nur nachts zu fliegen.“ sagte er. „Im Hellen kann man viel mehr sehen!“

Das musste sie zugeben.

„Lass uns noch ein paar Tage ausruhen und Kräfte sammeln, dann fliegen wir los!“ schlug er vor.

„Ja, so machen wir das!“ stimmte sie zu.

— Der Aufbruch —

An diesem Morgen waren sie schon früh auf. Während es langsam hell wurde, noch bevor die Sonne aufging, schlichen sie aus dem Stall und flogen ab. Als sie schließlich aufging, die Sonne, kreisten sie schon hoch oben über der Insel.

Sie konnten noch kein Land erkennen, und so flogen sie weite Kreise von der Insel weg, bis sie die Insel gerade noch erkennen konnten und wieder zurück.

Endlich entdeckten sie Land am Horizont und steuerten darauf zu.

Den anderen war das Verschwinden der beiden Sonderlinge zunächst nicht aufgefallen. Und dann war es ihnen egal. Zwei weniger, die man unterstützen musste. Die Futtersuche wurde leichter. Einige waren sogar froh, dass sie endlich fort waren.

Nur der Leuchtturmwärter ärgerte sich: Wieder keine Adlereier, die er verkaufen konnte.

— Die Wiederkehr —

Nach ein paar Tagen in Freiheit auf dem Festland flogen sie zurück zur Insel. Diesmal nicht heimlich, sondern ganz offen am Tag. Das waren sie jetzt so gewohnt. Sie hatten vor nichts mehr Angst, denn sie hatten erkannt, wer sie waren:

Adler, die Könige der Lüfte!

Als sie nah genug an der Insel waren, gingen sie bis auf einige Meter über dem Wasser herunter und flogen den Stall an. Sie setzten plötzlich und unerwartet mitten zwischen ihren alten Kollegen auf.

Die gerieten natürlich in Panik, stoben auseinander und rannten in Deckung oder zum Stall.

„Habt doch keine Angst, wir sind es, Rex und Regina“, rief Rex den anderen zu.

Keine Reaktion.

„Gusto, du wirst mich doch erkennen!“ rief Regina.

Gusto duckte sich noch tiefer in seine Deckung.

„Oder bist du vielleicht ein Angsthase?“ rief sie. „Wie soll ein Angsthase mal der Anführer werden?“

Das konnte Gusto nicht auf sich sitzen lassen. Und irgendwie klang sie wie Regina. Aber nicht mehr ängstlich, sondern sehr selbstsicher.

Er streckte sein Kopf aus der Deckung, sah die beiden an und kam langsam näher. Immer zum Sprung bereit. Tatsächlich, sie waren es!

Cool wie sonst rief er nach den anderen, die sich daraufhin langsam aus der Deckung trauten.

Schließlich waren alle zusammen.

— Die Abfuhr —

Die beiden Rückkehrer freuten sich, aber der Empfang war alles andere als freundlich.

„Erst haut ihr einfach ab, und wir machen uns Sorgen! Und dann kommt ihr einfach wieder zurück, als wäre nichts gewesen! Wollt ihr euch wieder durchfüttern lassen?“

Und so ging es weiter.

Die beiden sahen sich an. Damit hatten sie nicht gerechnet.

„Aber wir können fliegen!“ meinte Rex. „Habt ihr das nicht bemerkt?“

„Ja, natürlich!“, rief Gusto, dem das in seiner Panik völlig entgangen war. Ihm dämmerte plötzlich, dass Rex jetzt ein ernsthafter Konkurrent für den Chefposten war.

„Und was haben wir davon, dass ihr fliegen könnt? Mehr Futter? Was hilft uns das?“

„Ja, ja, ja!“ stimmten die anderen zu.

„Wie wollt ihr von da oben Würmer und Körner picken?“ fragte er. „Das mit dem Fliegen ist doch sinnlos!“

„Ja, ja, ja!“ stimmten die anderen zu.

„Wir jagen jetzt aus der Luft nach kleinen Tieren, und das sehr bequem und erfolgreich!“ rief Regine.

„Das hilft uns aber nichts!“ rief Gusto. „Nachher fangt ihr noch unsere Küken oder einen von uns! Verschwindet von hier!“ Und er fing an, nach den beiden zu hacken.

Die anderen machten es ihm nach.

— Die Abreise —

Ratlos flohen die beiden Adler in die Luft. Sie stiegen höher und begannen, um die Insel zu kreisen.

Der Leuchtturmwärter wunderte sich über das Gezeter im Hühnerstall und kam mit seiner Schrotflinte vorbei.

Als er die beiden Adler bemerkte, schoß er zweimal auf sie. Aber sie waren zu hoch.

„Komm, wir fliegen wieder rüber zum Festland!“ schlug Rex vor.

„Ja,“, stimmte Regina zu, „schade, dass sich niemand für unsere Geschichte interessiert. Wir müssen mal ein paar Kollegen finden um herauszufinden, wie Adler das so machen, mit dem Nestbau und ihren Jungen.“

Dann verabschiedeten sie sich für immer von den anderen und der Insel und flogen ab, Richtung Festland, einer großartigen Zukunft entgegen.

— Die Zurückgebliebenen —

Abends hielten die Zurückgebliebenen im Stall eine Versammlung ab.

„Dass bloß keiner auf die Idee kommt, von der Insel fliegen zu wollen!“ rief der Hahn.

„Wir sind Hühner und können nicht weit fliegen. Wer es doch versucht, der wird ins Meer fallen und ertrinken!“

„Wir sind Hühner!“ schrie der Hahn „Und alle: “

„Wir sind Hühner!“ schrien alle im Chor.

Bis auf einen. Peter, der war nämlich schwarz und befürchtete zu Recht, jetzt allen Hohn und Spott abzubekommen.

Und so kam es auch.

Aber der „Schwarze Peter“, wie nun von allen genannt wurde, war klug, wenn auch ein wenig ängstlich. Auch er trainierte nachts das Fliegen.

Aber er wagte es nicht, einfach loszufliegen, weil er das Festland nicht erkennen konnte. Das Risiko, doch im Meer zu ertrinken wie vorhergesagt, war ihm zu groß.

Als im Herbst die Störche über die Insel flogen, hob er mitten am Tag ab und stieg zu ihnen auf. In einer knappen Stunde hatte er sich einer Gruppe angeschlossen und wunderte sich:

Die sehen ja aus wie …

— Die immer noch Zurückgebliebenen —

„Du, Gusto, der Schwarze Peter ist gerade einfach abgeflogen, hast du das gesehen?“ fragte Doris.

„Kann gar nicht sein, wir können doch gar nicht fliegen!“ war Gustos Antwort.

„Doch, ich habs gesehen!“

Gusto war verärgert: „Erzähl nicht so einen Blödsinn, du dummes Huhn!“

— „Doch wirklich!“

— „Wenn du nicht gleich damit aufhörst, bekommst du mächtig Ärger mit mir!“ Gusto starrte sie böse an.

Doris starrte zurück, sagte kein Wort mehr und ging. Mit der Zeit vergaß sie Peter und seine Flugkünste.

Nur der Leuchturmwärter merkte sehr schnell, dass der schwarze Peter fehlte:

„Schon wieder einer abgehauen! Hoffentlich merken die anderen nichts davon!“

Dann wäre es nämlich vorbei mit dem Verkauf der Eier, die sehr viel mehr wert waren als einfache Hühnereier.

„Ich muss unbedingt den Karl anrufen, damit er die Hypnose erneuert. Wenn noch mehr von den Viechern darauf kommen, dass sie ja gar keine Hühner sind, fliegen sie bald alle auf und davon!“

Denn der Schwarze Peter hatte ein großartiges Aha-Erlebnis, als er den Störchen näher gekommen war:

„Die sehen ja aus wie ich! Ich bin ein Storch! Wir sind alle Störche!“

Weil er aber noch gut in Erinnerung hatte, wie es Rex und Regina ergangen war, kehrte er nicht um, sondern flog einfach mit den anderen Störchen weiter.

„Manche bleiben halt lieber in ihrer kleinen Welt, auch wenn sie auf einer Lüge aufbaut…“ sinnierte er.


=== Und die Moral von der Geschicht‘ ===

Ich entschuldige mich nicht für etwaige Ähnlichkeiten zum Leben des Lesers
oder irgendwelcher anderen lebenden Personen.

Diese Ähnlichkeiten sind gewollt. Und der interessierte Leser sollte einmal darüber nachdenken, warum.

Wir alle sind Wesen, denen man einredet, nur schwache kleine Menschen zu sein.

Ohne Medizin und Technik wären wir verloren. Werbung, Wirtschaft und die Wissenschaften, aber auch Filme, Literatur, Kunst und Religionen hypnotisieren uns,
damit wir nicht erkennen, wer wir in Wahrheit sind.

Und dann die ganzen Freizeit-Aktivitäten, die uns nach der Arbeit weiterbeschäftigen.

Nur damit wir nicht auf „dumme Ideen“ kommen.

Ein ganz dumme Idee wäre es zum Beispiel, sich auf Youtube die „Tagesenergie“-Sendung von Jo Conrad anzusehen.

Eine noch dümmere, meine Geschichte „Die Karaffe oder die Macht der Worte“ zu lesen
und das Experiment selbst zuhause durchzuführen.

Dann erkennen wir nämlich langsam, wer wir wirklich sind.

Und es gibt da ein paar Leuchtturmwärter, die große Angst davor haben…

Daß ihr dann noch in meinen spirituellen Blog „Das dritte Leben“ (https://3rdlive.wordpress.com) reinschaut, davor haben sie die größte Angst!

Die dunklen Machthaber hier, deren Zeit jetzt abgelaufen ist!

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6 Gedanken zu “Das Erwachen oder die Freude der Enttäuschung

  1. Das ist wohl das Entscheidende: selbst etwas tun.
    Initiative zeigen, dein Leben wieder in die eigenen Hände nehmen, gestalten soweit möglich – und es ist oft viel mehr möglich als man meint.
    Klar, wer etwas tut, der kann auch etwas falsch machen. Ein Fehler entsteht jedoch immer erst, wenn ich einen Irrtum nicht eingestehe.
    „Nur wer gar nichts tut, der macht auch nichts falsch“… ?
    Nur scheinbar, denn gar nichts tun heißt immer gleichzeitig: Dinge geschehen lassen, wo ich selbst hätte handeln können – damit bin ich verantwortlich für das Geschehen, denn „nichts tun“ wo man etwas tun KÖNNTE, ist auch „tun“… 😉

    Gefällt 1 Person

  2. Ja, die Geschichte hat viele Ebenen. Ich empfinde sie als ein „Märchen der neuen Zeit“.

    Ich habe sie nur aufgeschrieben, als sie zu mir kam. Von weit draußen, nahe bei der Urquelle, daher muss sie stammen.

    Eine Botschaft lautet: Bleibt auf Eurem Weg, lasst Euch nicht entmutigen. Aber lasst die anderen auch ihre eigenen Entscheidungen treffen. Auch wenn sie Euch nicht gefallen. Müssen sie ja auch nicht. Kann natürlich manchmal etwas schmerzen, wenn man andere zurücklassen muss.

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  3. Mit Genuss genossen, hihi!
    Ich fragte mich beim Lesen, wie es wohl mit den Hühnern enden werde. Die Storchüberraschung dann war perfekt. Fast perfekt, denn der Storch wurde ja eingangs angetippt (lange auf einem Bein stehen).

    …gibt mir grad wieder zu denken, das. Ich hatte beim Einbeinstehen eine kleine Irritation, liess sie dann aber hintenrunterfallen…genau so, wie es mir im eigenen Leben immer noch oft geschieht. Kleine Irritation? Nachspüren, Thom, nachspüren. Kleine Irritationen sind eigentlich gewunkene Zaunpfähle.

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